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Milonga des Troubadours

Horacio Ferrer

Milonga del trovador

A León Benarós

Soy de una tierra hermosa
de América del Sur,
en mezcla gaucha de indio con español.
De piel y voz morochas
vi en mi guitarra
que al mundo van las coplas, y me fui yo.

Con un rumor de nido
volaban tras de mí,
aquellos pañuelitos en la estación.
Pero soy peregrino
y a mi nostalgia
le canto así en la oreja del corazón:

Vamos a la distancia, sí,
que soy el trovador,
si la distancia llama,
yo jamás veré ponerse el sol.

Vamos a la distancia, ya,
y si no llego, amor,
vos le darás mi alma
de argentino y de cantor.

Mi casa es donde canto
porque aprendí a escuchar
la voz de Dios que afina en cualquier lugar,
ecos que hay en las plazas
y en las cocinas,
al borde de una cuna y atrás del mar.

Si en esta andanza un día
me espera la vejez,
ya mi niñez le hará la segunda voz;
y al fin con dos gargantas,
a mi agonía,
le cantaré en la oreja del corazón:

Vamos a la distancia, sí,
que soy el trovador,
si la distancia llama
yo jamás veré ponerse el sol.

Vamos a la distancia, ya,
y si no llego, amor,
vos le darás mi alma
de argentino y de cantor.

Milonga des Troubadours

An León Benarós

Ich komme aus einem schönen Land
in Südamerika,
wo Gauchos und Indios sich mit Spaniern vermischen.
Mit dunkler Haut und Stimme
sah ich in meiner Gitarre,
dass die Lieder um die Welt gehen, und ich ging mit.

Mit einem Nestgeräusch
flogen sie hinter mir her,
diese kleinen Tücher am Bahnhof.
Doch ich bin ein Wanderer
und meiner Nostalgie
singe ich so ins Ohr des Herzens:

Lass uns in die Ferne gehen, ja,
denn ich bin der Troubadour,
wenn die Ferne ruft,
werde ich die Sonne niemals untergehen sehen.

Lass uns in die Ferne gehen, schon,
und wenn ich nicht ankomme, mein Liebes,
wer wirst du meiner Seele geben
als Argentinier und Sänger.

Mein Zuhause ist, wo ich singe,
weil ich gelernt habe zuzuhören
zur Stimme Gottes, die überall erklingt,
Echos, die es auf den Plätzen gibt
und in den Küchen,
am Rand einer Wiege und hinter dem Meer.

Wenn mich auf dieser Reise eines Tages
das Alter erwartet,
wird meine Kindheit die zweite Stimme sein;
und schließlich mit zwei Kehlen,
werde ich meiner Agonie
ins Ohr des Herzens singen:

Lass uns in die Ferne gehen, ja,
denn ich bin der Troubadour,
wenn die Ferne ruft,
werde ich die Sonne niemals untergehen sehen.

Lass uns in die Ferne gehen, schon,
und wenn ich nicht ankomme, mein Liebes,
wer wirst du meiner Seele geben
als Argentinier und Sänger.

Escrita por: Astor Piazzolla / Horacio Ferrer