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Weißt du, ob ich weine

Horacio Ferrer

Será que estoy llorando

Nieva y nieva
y el desván está vacío.
Sólo queda un cartelito
de "Se vende"
que me duele como el tiempo.

No hay ni un mueble
en esta azul melancolía,
pero ayer tampoco había
más que el cielo
de una cama que era el suelo.

Te subí de tul vestida
con mi traje tan prestado.
Si reír fue la bebida,
se embriagó el amor diez años.

Pero un día
por un chiste mal contado,
los compinches, en dos bandos, desataron
la revancha y la soberbia.

Y este cálido
desván plumón de nido,
me vio vuelto un asesino,
me golpeaste,
nos cubrimos con afrentas.

Y en aquella escribanía
fue un fangal nuestra poesía.
Cada cual fraguó testigos.
Cada amigo fue enemigo.
Cada insulto fue asentado.

Y el desván fue malvendido
y el dinero repartido
y el olvido fue un candado.

Nieva y nieva,
y sin saber por qué he venido,
en los vidrios ateridos
vi tu rostro reflejado,
desolado, blanco y breve.

Debe ser que te he adorado.
O será, tal vez, la nieve.
O será que estoy llorando.

Weißt du, ob ich weine

Es schneit und schneit
und der Dachboden ist leer.
Nur ein Schild bleibt zurück
"Zu verkaufen"
was wehtut wie die Zeit.

Es gibt nicht ein Möbelstück
in dieser blauen Melancholie,
aber gestern gab es auch nicht
mehr als den Himmel
von einem Bett, das der Boden war.

Ich hob dich in einem Tüllkleid hoch
mit meinem geliehenen Anzug.
Wenn Lachen das Getränk war,
hat sich die Liebe zehn Jahre lang betrunken.

Doch eines Tages
wegen eines schlecht erzählten Witzes,
entfesselten die Kumpels, in zwei Lager,
Rache und Hochmut.

Und dieser warme
Dachboden, eine Daunendecke des Nests,
sah mich zu einem Mörder werden,
du hast mich geschlagen,
wir deckten uns mit Beleidigungen zu.

Und an jener Schreibstube
war unser Gedicht ein Morast.
Jeder konnte Zeugen schmieden.
Jeder Freund wurde zum Feind.
Jede Beleidigung wurde festgehalten.

Und der Dachboden wurde schlecht verkauft
und das Geld verteilt
und das Vergessen war ein Schloss.

Es schneit und schneit,
und ohne zu wissen, warum ich hier bin,
auf den erstarrten Fenstern
sah ich dein Gesicht reflektiert,
verlassen, blass und kurz.

Es muss sein, dass ich dich verehrt habe.
Oder vielleicht ist es der Schnee.
Oder vielleicht weine ich.

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