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Wenn ich einst dein Sänger war

Horacio Guarany

Si Un Dia Fui Tu Cantor

Si encontré tu corazón
Perdido en medio la huella
Supe dejarte una estrella
Caliente como un tizón
Y en el oscuro rincón
De tantas cosas perdidas
Suelo hallarte en la querida
Nostalgia del diapasón

Por eso es que mi canción
Te busca en la madrugada
Hoy que me encuentro sin nada
Yo que fuí todo rumor
Y en el profundo dolor
De verme solo en la vida
Suelo aliviar mis heridas acordándome de vos

Te acordás de aquella flor, que cortamos junto al río?
Cuando tu pecho y el mío eran la misma canción
Cuando de puro varón, llore de emoción la tarde
Que me dijiste no tardes, puedo morirme sin vos

Y hoy tan lejos vos y yo
Y hoy tan sin razón la vida
Y hoy sin siquiera guarida que alumbre esta cerrazón
Tu amor y mi corazón
Como mil pájaros ciegos
Vagan buscando aquel fuego
Que mata sin compasión

Y así te escribo está carta
Ya me voy a mí destino
Sabes no he olvidado el vino
Culpable de nuestro adiós

Vos siempre fuiste una flor
Y yo cardo del camino
Y sin embargo me inclino
Acordandome de vos

Te digo a Dios, que es a Dios
Que quiere ser hasta siempre
Ya ves no miente, quien miente
Por no morirse de amor

Si un día fui tu cantor
No habrás de olvidar mi canto
Más de una vez habrá un llanto
Al escuchar mi canción
Más de una vez habrá un llanto
Al escuchar mi canción

Wenn ich einst dein Sänger war

Wenn ich dein Herz fand
Verloren in der Spur
Ließ ich dir einen Stern
Heiß wie ein Glutstück
Und in der dunklen Ecke
Von so vielen verlorenen Dingen
Finde ich dich oft in der geliebten
Nostalgie des Stimmtons

Deshalb sucht mein Lied
Dich in der Morgendämmerung
Heute, wo ich nichts habe
Ich, der ich alles Gerücht war
Und im tiefen Schmerz
Mich allein im Leben zu sehen
Lindere ich oft meine Wunden, indem ich an dich denke

Erinnerst du dich an die Blume, die wir am Fluss pflückten?
Als deine Brust und meine das gleiche Lied waren
Als ich aus purem Mannsein, vor Emotion weinte am Nachmittag
Als du mir sagtest, ich solle nicht spät kommen, ich könnte ohne dich sterben

Und heute so weit du und ich
Und heute so sinnlos das Leben
Und heute ohne sogar ein Versteck, das diese Dunkelheit erhellt
Deine Liebe und mein Herz
Wie tausend blinde Vögel
Umherirren auf der Suche nach jenem Feuer
Das ohne Mitleid tötet

Und so schreibe ich dir diesen Brief
Ich gehe nun zu meinem Ziel
Weißt du, ich habe den Wein nicht vergessen
Schuldig an unserem Abschied

Du warst immer eine Blume
Und ich ein Distel am Weg
Und dennoch neige ich mich
Indem ich an dich denke

Ich sage Gott, dass es Gott ist
Der für immer sein will
Siehst du, wer lügt, lügt nicht
Um nicht aus Liebe zu sterben

Wenn ich einst dein Sänger war
Wirst du mein Lied nicht vergessen
Mehr als einmal wird es ein Weinen geben
Wenn du mein Lied hörst
Mehr als einmal wird es ein Weinen geben
Wenn du mein Lied hörst