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Der Furchen

Inti-Illimani

El Surco

Dentro de un surco abierto vi germinar
Un lucero de infinita soledad
Y con una canasta le vi regar
Con agua de un arroyo de oscuridad

En una hora triste quise cantar
Y dentro de mi canto quise gritar
Y dentro de mi grito quise llorar
Pero tan sólo canto para callar

Ah, malhaya, la siembra se echó a perder
Y el agua del arroyo se echó a correr
Al lucero le gusta la libertad
Y al agua del arroyo la claridad
No dio fruto el lucero, se fue a alumbrar
Y el agua del arroyo te fue a cuidar

Ah, malhaya la hora en que fui a cantar
Ah, malhaya la hora en que fui a gritar
Si gritando se llora para callar
Y mi vaso sediento no llega al mar
Ah, malhaya la hora en que fui a cantar
Ah, malhaya la hora en que fui a gritar

Der Furchen

In einem offenen Furchen sah ich sprießen
Ein Licht der unendlichen Einsamkeit
Und mit einem Korb sah ich, wie es goss
Mit Wasser aus einem Bach der Dunkelheit

In einer traurigen Stunde wollte ich singen
Und in meinem Gesang wollte ich schreien
Und in meinem Schrei wollte ich weinen
Doch ich singe nur, um zu schweigen

Ah, verdammte, die Saat ist verloren
Und das Wasser des Bachs ist schnell geflossen
Dem Licht gefällt die Freiheit
Und dem Wasser des Bachs die Klarheit
Die Frucht kam nicht, das Licht ging leuchten
Und das Wasser des Bachs kam, um dich zu bewahren

Ah, verdammte die Stunde, als ich singen ging
Ah, verdammte die Stunde, als ich schreien ging
Wenn Schreien weint, um zu schweigen
Und mein durstiger Becher nicht den Ozean erreicht
Ah, verdammte die Stunde, als ich singen ging
Ah, verdammte die Stunde, als ich schreien ging

Escrita por: Chabuca Granda