Poema Ofò
Àwa oṣorò ilè wa òo
Àwa oṣorò ilè wa òo
Ẹ̀sìn kan ọpẹ́, o yè
Ẹ̀sìn kan ọpẹ́ ka wa máa ṣorò
Falo sobre minha presença aqui
No Ayê
Abra meu caminho
Laroyê
No conselho das mais velhas
Atravesso o rio da vida
E se Oxum me permite
Quem ousa não me autorizar?
Yèyé omo ẹja
Toma conta de mim
Toma conta das suas filhas
Me ampara no desespero
E me energiza na alegria
É uma tempestade!
Um rompante de búfalos
Que amassa a terra onde cheguei
Que pisa minhas dores e depois, de leve
Me deixa voar como uma borboleta
Me corte
E deixe jorrar tudo o que não preciso carregar
Meu pai, você sabe
Se em meu passado eu fui rainha
Eu fui rei
Eu fui guerreira
Sim! Oyó me pertence
E, sim!
À sociedade Elekô pertenço também
Sim. Isso aqui me pertence!
A Kalunga Grande não me matou
O Banzo não me apagou
Nosso obi alafiô
Já sei quem é você, opressor
E aviso
Vou querer tudo o que é meu
Axé
Poem der Erde
Wir sind die Stimme unserer Erde
Wir sind die Stimme unserer Erde
Ein Gebet, das du hören musst
Ein Gebet, das wir sprechen müssen
Ich spreche über meine Anwesenheit hier
Im Leben
Öffne mir den Weg
Laroyê
Im Rat der Ältesten
Überquere ich den Fluss des Lebens
Und wenn Oxum es mir erlaubt
Wer wagt es, mir das zu verwehren?
Mutter, Tochter des Wassers
Pass auf mich auf
Pass auf deine Töchter auf
Stärke mich in der Verzweiflung
Und gib mir Energie in der Freude
Es ist ein Sturm!
Ein Ausbruch von Büffeln
Die den Boden zertrampeln, wo ich angekommen bin
Die meine Schmerzen zerdrücken und dann, sanft
Lassen sie mich fliegen wie einen Schmetterling
Schneide mich
Und lass alles fließen, was ich nicht tragen muss
Vater, du weißt es
Wenn ich in meiner Vergangenheit Königin war
War ich König
War ich Kriegerin
Ja! Oyó gehört mir
Und ja!
Zur Gesellschaft der Elekô gehöre ich auch
Ja. Das hier gehört mir!
Die große Kalunga hat mich nicht getötet
Der Banzo hat mich nicht ausgelöscht
Unser obi alafiô
Ich weiß schon, wer du bist, Unterdrücker
Und ich warne
Ich werde alles wollen, was mir gehört
Axé