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Der junge Lehrling des Malers

Joaquín Sabina

El Joven Aprendiz de Pintor

El joven aprendiz de pintor que ayer mismo
Juraba que mis cuadros eran su catecismo
Hoy, como ve que el público empieza a hacerme caso
Ya no dice que pinto tan bien como Picaso

En cambio la vecina que jamás saludaba
Cada vez que el azar o el ascensor nos juntaba
Vino ayer a decirme que mi última novela
La excita más que todo Camilo José Cela

¿Y qué decir del manager audaz y decidido
Que no me recibió, que siempre estaba reunido?
Hoy, moviendo la cola, se acercó como un perro
A pedir que le diéramos vela en este entierro

Y yo le dije: No
No, no, no, no, no, no
Ya está marchita
La margarita
Que en el pasado he deshojado yo

El torpe maletilla que hasta ayer afirmaba
Que con las banderillas nadie me aventajaba
Ahora que corto orejas y aplauden los del siete
Ya no dice que cinto tan bien como Antoñete

La propia Caballé que me negó sus favores
La dive que pasaba tanto de cantautores
Llamó para decirme: Estoy en deuda contigo
Mola más tu Madrid que el aranjuez de Rodrigo

¿Y qué decir del crítico que indignado me acusa
De jugar demasiado a la ruleta rusa?
Si no hubiera arriesgado tal vez me acusaría
De quedarme colgado en calle Melancolía

Y eso sí que no
No, no, no, no, no, no
Ya está marchita
La margarita
Que en el pasado he desojado yo

Der junge Lehrling des Malers

Der junge Lehrling des Malers, der gestern noch
Schwor, meine Bilder seien sein Katechismus, oh,
Heute, wo das Publikum anfängt, mir zuzuhören,
Sagt er nicht mehr, ich male so gut wie Picasso, das ist verloren.

Im Gegensatz dazu die Nachbarin, die nie grüßte,
Jedes Mal, wenn das Schicksal oder der Aufzug uns vereinte,
Kam gestern zu mir und sagte, meine letzte Novelle
Erregt sie mehr als alles von Camilo José Cela, das ist die Quelle.

Und was soll ich vom mutigen und entschlossenen Manager sagen,
Der mich nicht empfangen hat, der immer in Besprechungen war, oh,
Heute, mit eingezogenem Schwanz, kam er wie ein Hund,
Um zu bitten, dass wir ihm eine Kerze bei diesem Begräbnis zünden, so gesund.

Und ich sagte: Nein,
Nein, nein, nein, nein, nein,
Die Blume ist verwelkt,
Die Margerite,
Die ich in der Vergangenheit schon gepflückt habe, oh nein.

Der unbeholfene Anfänger, der bis gestern behauptete,
Dass mit den Banderillas niemand mir das Wasser reichen konnte, oh,
Jetzt, wo ich Ohren abschneide und die vom Rang sieben applaudieren,
Sagt er nicht mehr, ich kämpfe so gut wie Antoñete, das ist nicht zu ignorieren.

Die eigene Caballé, die mir ihre Gunst verweigerte,
Die Diva, die so wenig von Liedermachern hielt, oh,
Rief an, um zu sagen: Ich bin dir noch etwas schuldig,
Dein Madrid ist cooler als das Aranjuez von Rodrigo, das ist nicht trügerisch.

Und was soll ich vom Kritiker sagen, der empört mich anklagt,
Zu viel mit russischem Roulette zu spielen, das ist ein Schlag?
Hätte ich nicht gewagt, würde er mich vielleicht anklagen,
Dass ich in der Melancholiestraße hängen bleibe, das ist kein Fragen.

Und das geht nicht,
Nein, nein, nein, nein, nein,
Die Blume ist verwelkt,
Die Margerite,
Die ich in der Vergangenheit schon gepflückt habe, oh nein.

Escrita por: Joaquín Sabina