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Komm wieder

John Dowland

Come again

Come again:
Sweet love doth now invite,
Thy graces that refrain.
To do me due delight.
To see, to hear, to touch, to kiss, to die,
With thee again in sweetest sympathy.

Come again
That I may cease to mourn,
Through thy unkind disdain:
For now left and forlorn
I sit, I sigh, I weep, I faint, I die,
In deadly pain and endless misery.

All the day
The sun that lends me shine,
By frowns do cause me pine,
And feeds me with delay,
Her smiles my springs, that makes my joys to grow.
Her frowns the Winters of my woe:
All the night
My sleeps are full of dreams,
My eyes are full of steams.
My heart takes no delight.
To see the fruits and joys that some do find.
And mark the storms are me assign'd

Out alas,
My faith is ever true,
Yet will she never rue,
Nor yield me any grace:
Her eyes of fire, her heart of flint is made.
Whom tears, nor truth may once invade.

Gentle love
Draw forth thy wounding dart,
Thou canst not pierce her heart;
For I that do approve,
By sighs and d tears more hot than are thy shafts.
Did tempt while she for triumph laughs.

Komm wieder

Komm wieder:
Süße Liebe lädt nun ein,
Deine Gnaden, die verweilen.
Um mir Freude zu bereiten.
Zu sehen, zu hören, zu fühlen, zu küssen, zu sterben,
Mit dir erneut in süßester Sympathie.

Komm wieder,
Damit ich aufhören kann zu trauern,
Durch deine unfreundliche Missachtung:
Denn nun verlassen und verloren
Sitze ich, seufze ich, weine ich, schwäche ich, sterbe ich,
In tödlichem Schmerz und endloser Qual.

Den ganzen Tag
Die Sonne, die mir Licht verleiht,
Verursacht durch ihren Zorn, dass ich leide,
Und nährt mich mit Verzögerung,
Ihr Lächeln sind meine Quellen, die meine Freude wachsen lassen.
Ihr Zorn die Winter meines Kummers:

Die ganze Nacht
Sind meine Träume voller Bilder,
Meine Augen voller Tränen.
Mein Herz findet kein Vergnügen.
Zu sehen die Früchte und Freuden, die andere finden.
Und zu merken, die Stürme sind mir bestimmt.

Ach, leider,
Mein Glaube ist immer wahr,
Doch wird sie niemals bereuen,
Noch mir Gnade gewähren:
Ihre Augen aus Feuer, ihr Herz aus Stein.
Wem Tränen, noch Wahrheit je nahen können.

Sanfte Liebe,
Zieh deinen wunden Pfeil hervor,
Du kannst ihr Herz nicht durchdringen;
Denn ich, der ich zustimme,
Durch Seufzer und Tränen, heißer als deine Pfeile,
Wagte es, während sie triumphierend lacht.

Escrita por: John Dowland