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Das Ende und das Mittel

Jorge Drexler

El fin y el medio

Un refugiado es un refugiado
Un niño es un niño
Y el miedo es el miedo
Destierro es destierro

Y una hipocresía es una hipocresía
No hay signo, no hay bando
No hay ideología ni misterio
No hay un solo fin que justifique cualquier medio

Un daño es un daño
Del verbo dañar
Todos los daños son daños centrales
Un niño es un niño

No existen los daños colaterales
No hay meta, no hay causa
Ningún motivo, ningún premio
No hay un solo fin que justifique cualquier medio

El fin es un punto por siempre distante
Una cambiante ficción
Un ciclón a merced de una hoja
Una paradoja como la de Zenón

Donde algo parece que se va acercando
Y siempre se escapa, siempre se esconde
Siempre a la misma exacta distancia
De un mismo horizonte

El dedo que aprieta el gatillo
Debería saber esto
No hay tuyos, ni suyos, ni míos
Si son niños son nuestros
(Todos los niños son nuestros)

Ni patria, ni credo hay
Ni diferencias de criterio
No hay un solo fin que justifique cualquier medio
No hay un solo fin que justifique cualquier medio
No hay un solo fin que justifique cualquier medio
No hay un solo fin que justifique cualquier medio

Das Ende und das Mittel

Ein Flüchtling ist ein Flüchtling
Ein Kind ist ein Kind
Und die Angst ist die Angst
Verbannung ist Verbannung

Und eine Heuchelei ist eine Heuchelei
Es gibt kein Zeichen, kein Lager
Keine Ideologie und kein Geheimnis
Es gibt kein einziges Ende, das irgendein Mittel rechtfertigt

Ein Schaden ist ein Schaden
Vom Verb schaden
Alle Schäden sind zentrale Schäden
Ein Kind ist ein Kind

Es gibt keine Kollateralschäden
Es gibt kein Ziel, keine Ursache
Kein Grund, keinen Preis
Es gibt kein einziges Ende, das irgendein Mittel rechtfertigt

Das Ende ist ein Punkt, der für immer fern bleibt
Eine sich verändernde Fiktion
Ein Zyklon in der Gewalt eines Blattes
Eine Paradoxie wie die von Zenon

Wo etwas scheint, sich zu nähern
Und immer entkommt, sich immer versteckt
Immer in der exakt gleichen Entfernung
Von einem gleichen Horizont

Der Finger, der den Abzug drückt
Sollte das wissen
Es gibt keine deinen, keine ihren, keine meinen
Wenn es Kinder sind, sind sie unsere
(Alle Kinder sind unsere)

Weder Heimat noch Glauben gibt es
Keine Unterschiede in der Meinung
Es gibt kein einziges Ende, das irgendein Mittel rechtfertigt
Es gibt kein einziges Ende, das irgendein Mittel rechtfertigt
Es gibt kein einziges Ende, das irgendein Mittel rechtfertigt
Es gibt kein einziges Ende, das irgendein Mittel rechtfertigt

Escrita por: Jorge Drexler / tadu vazquez / Lucas Piedra Cueva