395px

Und Mit Trieben Meiner Saat

Jorge Yáñez Y Los Moros

Y Con Brotes De Mi Siembra

Cantado.
Por el camino, dormido
En charcos, yuyos y piedras,
Donde tu casa y la mía
Se secretean por señas
Y a una cuadra hablan de cosas
De grietas y de goteras,
Anoche pasó la muerte
Guapeando en su mula negra,
Con poncho de alba y mortaja
Y un hueso por lazo y rienda.
Caracoleo en mi ventana
Y se detuvo en tu puerta;
Se echó a tu marido al anca,
A dos más les corrió penca
Y a mí, por poco me agarra
Y me lleva de las mechas.

Recitado.
¡quién se lo iba a imaginar!
Pensar que una remolienda
Que empezó batida en risas
Iba a cuajarse en tragedia;
Que la amistad y el cariño
Se irían...a la misma mierda;
Que por rencores añejos
Correría sangre fresca,
Y en ensalada de tajos
Picaríamos la fiesta.
¡buen dar con la polvorita
Bien celosa y traicionera
Que estalla cuando se juntan
Recuerdos, vino y polleras!
Y más con tu hombre, que siempre
Tomó de la chicha negra;
Contigo, que eres como hacha
Para formar peloteras,
Y conmigo, que aunque nunca
Le busco el cuesco a la breva,
Cuando me pisan el poncho
Le armo un taco a la prudencia.
Ya iba corriendo la noche,
Trotando en las cuatro y media.
Del cordero no quedaba
Ni una presa para muestra.
El vino había corrido
Como para bañar yeguas
Y las cantoras, de roncas,
Ni aleteaban ya siquiera.
Fue entonces cuando el chano
Se subió a la carretela
Y gritó: ¡ei! ¿quiénes se animan
A ir al pueblo a revolverla?
¡vamos pues!, vamos, vamos…
¡vamos pues! - dijeron todos -
Pero antes, ¡la última cueca!
Y empezaron otra vez
A galopar las vihuelas,
A trillar voz las cantoras,
Y a encacharse las parejas.
El finado salió p'al patio,
Quizá para aliviar la conciencia,
Y tú que me andabas de antes
Con risitas y con señas,
Me agarraste por un ala
Y a la cancha la pareja.
Dimos la vuelta del brazo;
Los demás hicieron rueda;
Tú te subiste la falda
Hasta mostrar media pierna;
Yo tiré al suelo la manta;
Hice cantar las espuelas,
Y te rondé, como el gallo
El pañuelo en ala y cresta,
En una de punta y taco
Zapateada a toda rienda,
Con aro en el mismo vaso,
Abrazo y rodilla en tierra.
En medio del tamboreo,
La huifa y la sonajera,
Ahí no más se nos vino abajo,
De un solo tirón la fiesta.
Llegó el finado y se vino
Al bulto como una fiera.
Lo más suave que te dijo
Fue un nombre de cuatro letras.
A mí me sacó de un viaje
Al corral la parentela
Y me amagó con la argolla
Del rebenque a la cabeza.
No pudieron sujetarlo:
¡qué cristiano con más fuerza!
Su enteado pidió cartas;
Mi hermano afianzó mi apuesta,
Y nos trenzamos los cuatro
A dar por donde cayera.
La cosa desde un comienza,
Se puso hedionda de fea.
Volaron los garabatos,
Los platos y las botellas.
Se alborotaron los gallos;
No sé quién pisó la perra,
Y el mujerío chillaba
Como chancho en la batea.
El finado, fierro en mano,
Charqueaba el aire a la ciega.
Un tajo me mordió el hombro;
Pelé también mi herramienta y ¡yah!...
Y hasta ahí no más me acuerdo,
Porque una manta de niebla
Me tupió al rojo los ojos,
La memoria y la conciencia.
Y aquí estoy ¡po! a lo hecho, pecho
Y que sea lo que dios quiera.
El que monta en pingo chúcaro,
Que aguante si corcovea.
Harto lo siento por ti,
Pero tiraste la piedra,
Y aunque ahora escondas la mano,
¿quién te mandó a hacerme señas,
A bailar sola conmigo
Y a mostrar tanto la pierna
Sabiendo bien que al finado
Siempre le ortigó la idea
De que si se dio en el gusto
Y te ganó por las buenas,
Se llevó terreno arado
Y con brotes de mi siembra?
Vo', de la fiesta al velorio;
Yo, al hospital y a la celda...
¡qué tal, ah! ¿cuándo me invitai
Otra vez a bailar cueca?

Und Mit Trieben Meiner Saat

Gesungen.
Auf dem Weg, schlafend
In Pfützen, Unkraut und Steinen,
Wo dein Haus und meins
Sich heimlich durch Zeichen verständigen
Und um die Ecke über Dinge reden
Von Rissen und von Lecks,
Gestern Nacht kam der Tod vorbei
Mit seiner schwarzen Maultier,
Mit einem weißen Poncho und Leichentuch
Und einem Knochen als Zügel und Riemen.
Er schlich an meinem Fenster vorbei
Und hielt an deiner Tür an;
Er schmiss deinen Mann auf die Hüfte,
Zwei andere jagte er weg
Und mich, fast hätte er gepackt
Und mich an den Haaren mitgenommen.

Gerappt.
Wer hätte das gedacht!
Zu denken, dass ein Durcheinander,
Das mit Lachen begann,
In eine Tragödie umschlagen würde;
Dass Freundschaft und Zuneigung
In die gleiche Scheiße gehen würden;
Dass aus alten Groll
Frisches Blut fließen würde,
Und wir in einem Salat aus Schnitten
Das Fest zerschneiden würden.
Guter Umgang mit dem Pulverfass,
Eifersüchtig und verräterisch,
Das explodiert, wenn sich
Erinnerungen, Wein und Röcke treffen!
Und besonders mit deinem Mann, der immer
Von der schwarzen Chicha trank;
Mit dir, die wie eine Axt ist,
Um Tumulte zu verursachen,
Und mit mir, der, obwohl ich nie
Nach dem Kern der Feige suche,
Wenn man mir das Poncho tritt,
Einen Aufstand gegen die Vorsicht mache.
Die Nacht lief schon,
Im Galopp um halb fünf.
Vom Lamm blieb nicht einmal
Ein Stück zum Zeigen.
Der Wein floss
Wie um Stuten zu baden
Und die Sängerinnen, heiser,
Wagten nicht einmal mehr zu singen.
Es war dann, als der Chano
Auf die Kutsche sprang
Und rief: Hey! Wer traut sich
In die Stadt zu gehen und sie aufzumischen?
Lasst uns gehen!, lasst uns, lasst uns...
Lasst uns gehen! - sagten alle -
Aber vorher, der letzte Cueca!
Und sie fingen wieder an
Die Vihuelas zu galoppieren,
Die Sängerinnen stimmten ein,
Und die Paare tanzten.
Der Verstorbene ging nach draußen,
Vielleicht um sein Gewissen zu erleichtern,
Und du, die du mich schon vorher
Mit Lächeln und Zeichen verfolgt hast,
Hast mich an einem Flügel gepackt
Und zur Tanzfläche gebracht.
Wir drehten uns im Arm;
Die anderen bildeten einen Kreis;
Du hast deinen Rock hochgezogen
Bis zur halben Wade;
Ich warf die Decke auf den Boden;
Lass die Sporen singen,
Und ich umkreiste dich, wie der Hahn
Das Tuch in Flügel und Kamm,
In einem von Spitze und Absatz
Mit einem Tanz in vollem Galopp,
Mit dem Ring im gleichen Glas,
Umarmung und Knie auf dem Boden.
Mitten im Trommeln,
Der Huifa und dem Rasseln,
Da fiel uns die Feier
Mit einem einzigen Ruck auseinander.
Der Verstorbene kam und stürzte
Auf die Menge wie ein Tier.
Das Netteste, was er dir sagte,
War ein Name mit vier Buchstaben.
Mich holte die Verwandtschaft
Aus einer Reise zum Stall
Und drohte mir mit dem Ring
Des Peitschenstocks an den Kopf.
Sie konnten ihn nicht festhalten:
Was für ein Christ mit mehr Kraft!
Sein Stiefsohn forderte Karten an;
Mein Bruder sicherte meine Wette,
Und wir vier gerieten aneinander
Um zu geben, wo es fiel.
Die Sache war von Anfang an,
Ekelhaft und hässlich.
Die Scherben flogen,
Die Teller und Flaschen.
Die Hähne wurden unruhig;
Ich weiß nicht, wer die Hündin trat,
Und die Frauen schrien
Wie ein Schwein in der Wanne.
Der Verstorbene, mit Eisen in der Hand,
Schnitt die Luft blindlings.
Ein Schnitt biss in meine Schulter;
Ich zog auch mein Werkzeug und!...
Und bis dahin erinnere ich mich,
Weil ein Nebelvorhang
Mir die Augen rot machte,
Das Gedächtnis und das Gewissen.
Und hier bin ich, oh! Was geschehen ist, ist geschehen
Und es sei, was Gott will.
Wer auf einem wilden Pferd reitet,
Soll aushalten, wenn es buckelt.
Es tut mir leid für dich,
Aber du hast den Stein geworfen,
Und auch wenn du jetzt die Hand versteckst,
Wer hat dich geschickt, mir Zeichen zu machen,
Allein mit mir zu tanzen
Und so viel Bein zu zeigen,
Wohl wissend, dass der Verstorbene
Immer die Idee gequält hat,
Dass wenn er sich amüsiert,
Und dich auf die gute Weise gewonnen hat,
Er bearbeitetes Land mitnimmt
Und mit Trieben meiner Saat?
Du, von der Feier zur Beerdigung;
Ich, ins Krankenhaus und in die Zelle...
Wie ist das, ah! Wann lädst du mich
Wieder ein, Cueca zu tanzen?

Escrita por: Andrés Rivanera / Eugénio Moglia