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Die Legende der Rosen

José Pracana

Lenda das Rosas

Na mesma campa nasceram
Duas roseiras a par
Conforme o vento as movia
Iam-se as rosas beijar

Deu uma rosas vermelhas
Desse vermelho que os sábios
Dizem ser a cor dos lábios
Onde o amor põe centelhas
Da outra, gentis parelhas
De rosas brancas vieram
Só nisso diferentes eram
Nada mais as diferençou
A mesma seiva as criou
Na mesma campa nasceram

Dizem contos magoados
Que aquele triste coval
Fora leito nupcial
De dois jovens namorados
Que no amor contrariados
Ali se foram finar
E continuaram a amar
Lá no além todavia
E por isso ali havia
Duas roseiras a par

A lenda simples, singela
Conta mais que as rosas brancas
Eram as mãos puras, francas
Da desditosa donzela
E ao querer beijar as mãos dela
Como na vida o fazia
A boca dele se abria
Em rosas de rubra cor
E segredavam o amor
Conforme o vento as movia

Quando as crianças passavam
Junto à linda sepultura
Toda a gente afirma e jura
Que as rosas brancas coravam
E as vermelhas se fechavam
Para ninguém lhes tocar
Mas que alta noite, ao luar
Entre um séquito de goivos
Tal qual os lábios dos noivos
Iam-se as rosas beijar
Tal qual os lábios dos noivos
Iam-se as rosas beijar

Die Legende der Rosen

In demselben Grab wuchsen
Zwei Rosensträucher nah
Wie der Wind sie bewegte
Kamen sich die Rosen nah

Es blühten rote Rosen
In einem Rot, das die Weisen
Sagen, es sei die Farbe der Lippen
Wo die Liebe Funken sprüht
Von der anderen, sanften Pärchen
Kamen die weißen Rosen
Nur darin waren sie verschieden
Sonst gab es keinen Unterschied
Die gleiche Erde gab ihnen Leben
In demselben Grab wuchsen

Es gibt traurige Geschichten
Dass dieser traurige Ort
Ein Hochzeitsbett war
Für zwei junge Verliebte
Die in der Liebe enttäuscht
Dort ihr Ende fanden
Und weiter liebten sie
Dort im Jenseits jedoch
Und deshalb standen dort
Zwei Rosensträucher nah

Die einfache, schlichte Legende
Erzählt mehr als die weißen Rosen
Es waren die reinen, offenen Hände
Der unglücklichen Jungfrau
Und um ihre Hände zu küssen
Wie er es im Leben tat
Öffnete sich sein Mund
In Rosen von rubinroter Farbe
Und sie flüsterten die Liebe
Wie der Wind sie bewegte

Als die Kinder vorbeikamen
An der schönen Grabstätte
Behauptet und schwört jeder
Dass die weißen Rosen erblühten
Und die roten sich schlossen
Damit niemand sie berührt
Doch in der hohen Nacht, im Mondschein
Zwischen einem Gefolge von Geißblatt
Kamen sich die Lippen der Verliebten
Kamen sich die Rosen nah
Kamen sich die Lippen der Verliebten
Kamen sich die Rosen nah

Escrita por: Linhares Barbosa