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Martín Fierro

Juana Molina

Martín Fierro

Aquí me pongo a cantar
al compás de la vigüela,
que al hombre que lo desvela
una pena estraordinaria
como el ave solitaria,
con el cantar se consuela

Hacete amigo del juez,
no le des de qué quejarse
y cuando quiera enojarse
vos te tenés que encojer
Pues siempre es bueno tener
palenque ande ir a rascarse.

A naides tengas envidia
es muy triste el envidiar
cuando veas a otro ganar
a estorbarlo no te metás
Cada lechón en su teta
es el modo de mamar

Y si canto de este modo
por encontrarlo oportuno,
no es para mal de ninguno,
sino para bien de todos

Martín Fierro

Hier fang ich an zu singen
im Takt der Gitarre,
für den Mann, der nicht schlafen kann,
eine außergewöhnliche Sorge,
wie der einsame Vogel,
tröstet sich mit dem Gesang.

Werde Freund des Richters,
geb ihm keinen Grund zum Klagen,
und wenn er wütend werden will,
musst du dich klein machen.
Denn es ist immer gut, einen
Ort zu haben, wo man sich kratzen kann.

Habe auf niemanden Neid,
es ist sehr traurig, neidisch zu sein.
Wenn du siehst, dass ein anderer gewinnt,
mischt dich nicht ein, um ihn zu stören.
Jedes Ferkel an seiner Zitze
ist der Weg, um zu saugen.

Und wenn ich so singe,
weil ich es für passend halte,
ist es nicht zum Schaden von jemandem,
sondern zum Wohl aller.

Escrita por: Alejandro Franov / Juana Molina / Martin Fierro