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Karneval des Lebens

Julio Jaramillo

Carnaval de La Vida

Entre las sombras,
vegetando vivo,
sin que una luz
ante mis ojos raye,
e indiferente,
mi existir maldigo,
sin creer en nada,
ni amar a nadie.

Ya sin amores
y con la fe extinguida
me río de las iras
de mi suerte;
no tiene objeto
para mí la vida
si el corazón
se anticipó a la muerte.

Si hasta la esperanza está perdida,
me río de las iras
de mi suerte;
¡qué carnaval más necio el de la vida!
¡qué consuelo más dulce el de la muerte!

Karneval des Lebens

Zwischen den Schatten,
vegetiere ich lebendig,
ohne dass ein Licht
vor meinen Augen strahlt,
und gleichgültig,
verfluche ich mein Dasein,
ohne an irgendetwas zu glauben,
und niemanden zu lieben.

Schon ohne Liebe
und mit erloschener Hoffnung
lache ich über die Wut
meines Schicksals;
für mich hat das Leben
keinen Sinn,
wenn das Herz
der Tode vorauseilt.

Wenn selbst die Hoffnung verloren ist,
lache ich über die Wut
meines Schicksals;
was für ein törichter Karneval ist das Leben!
was für ein süßer Trost ist der Tod!