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Die Komparsa

Julio Sosa

La Cumparsita

Pido permiso señores
Que este tango este tango habla por mi
Y mi voz entre sus sones dirá
Dirá por qué canto así

Porque cuando pibe
Porque cuando pibe me acunaba
En tango la canción materna
Pa' llamar el sueño

Y escuche el rezongo de los bandoneones
Bajo el emparrado de mi patio viejo
Porque vi el desfile de las inclemencias
Con mis pobres ojos llorosos y abiertos

Y en la triste pieza de mis buenos viejos
Canto la pobreza su canción de invierno
Y yo me hice en tangos
Me fui modelando en barro, en miseria

En las amarguras que da la pobreza
En llantos de madre
En la rebeldía del que es fuerte
Y tiene que cruzar los brazos

Cuando el hambre viene
Y yo me hice en tangos porque
Porque el tango es macho!
Porque el tango es fuerte!

Tiene olor a vida
Tiene gusto a muerte
Porque quise mucho, y porque me engañaron
Y pase la vida masticando sueños

Porque soy un árbol que nunca dio frutos
Porque soy un perro que no tiene dueño
Porque tengo odios que nunca los digo
Porque cuando quiero, porque cuando quiero me desangro en besos
Porque quise mucho, y no me han querido
Por eso, canto, tan triste
Por eso!

Die Komparsa

Ich bitte um Erlaubnis, meine Herren
Dass dieser Tango, dieser Tango für mich spricht
Und meine Stimme wird zwischen seinen Klängen sagen
Sagen, warum ich so singe

Weil, als ich ein Kind war
Weil, als ich ein Kind war, wurde ich
In Tango, dem Lied der Mutter
In den Schlaf gewiegt

Und ich hörte das Dröhnen der Bandoneons
Unter dem Laubdach meines alten Hofes
Weil ich den Umzug der Unbill sah
Mit meinen armen, weinenden und offenen Augen

Und in dem traurigen Zimmer meiner guten Eltern
Singt die Armut ihr Winterlied
Und ich wurde in Tangos geformt
Ich formte mich aus Ton, aus Elend

In den Bitterkeiten, die die Armut bringt
In den Tränen der Mutter
In der Rebellion des Starken
Der die Arme verschränken muss

Wenn der Hunger kommt
Und ich wurde in Tangos geformt, weil
Weil der Tango männlich ist!
Weil der Tango stark ist!

Er riecht nach Leben
Er schmeckt nach Tod
Weil ich viel geliebt habe, und weil man mich betrogen hat
Und ich habe mein Leben damit verbracht, Träume zu kauen

Weil ich ein Baum bin, der nie Früchte getragen hat
Weil ich ein Hund bin, der keinen Besitzer hat
Weil ich Hass habe, den ich nie ausspreche
Weil ich, wenn ich will, weil ich, wenn ich will, mich in Küssen verblute
Weil ich viel geliebt habe, und man mich nicht geliebt hat
Deshalb singe ich, so traurig
Deshalb!

Escrita por: Gerardo Hernán Matos Rodriguez