395px

El Hereje

Lifthrasil

Der Ketzer

Als ich erwachte aus tiefster Dunkelheit, wich mein Traum der bittren Wirklichkeit
Die Häscher hielten mich gebunden, in eisernen Ketten mein Leib zerschunden
Und mein Blick sich stetig klärend, schweift' umher für ewig während
Traf auf die Schrift der falschen Richter, und ich sah, was ich geahnt...

Vor nicht allzu langer Zeit
mein Geist sich in die Höhe schwang
und mit ihm auch mein Tatendrang

Ich war'd geblendet von der Macht
der Meister die mit ihrer Kraft
Aus altem Blei das Gold erschafft'

So machte ich mich auf den Weg
alleine und im Herzen kalt
doch fand ich meinen Meister bald

Er lehrte mich die finstre Macht
zu verstehen und zu lenken
und schon bald nahm das Schicksal seinen Lauf

In meinem Wahn da sah ich nicht, die Gläubigen verfolgten mich
ich lachte und fluchte auf das niedere Volk...
Doch in der Nacht da kamen sie und zerrten mich wie wildes Vieh
hinab den Weg zur Kirche, dem heiligen Ort
Sie zeigten mir die heilge Schrift und zwangen mich, dass ich begriff
ich sei das Böse in Person, Satans jüngster Halbdämon

Ich soll entsagen meinen Glauben, zu dem Schwarzgehörnten
Nur das kann meine Seele retten, und sollten sie es für mich tun
Ich wollte doch nur glücklich leben, mit ihrem verfallenen Gott
Doch als ein Mönch von Armut sprach, so fett wie einer seiner Ochsen
Da sah ich die Wirklichkeit, und mein Glaube zerbrach

So weinet nicht um mich, denn mein Staub ist längst verweht
Doch ich warne euch, die ihr noch lebt

Gott ist Schmerz
und einzig seid, selbst auf was ihr zählt

El Hereje

Cuando desperté de la oscuridad más profunda, mi sueño se desvaneció ante la amarga realidad
Los perseguidores me tenían atado, mi cuerpo destrozado por cadenas de hierro
Y mi mirada se aclaraba constantemente, vagando eternamente
Me encontré con la escritura de los jueces falsos, y vi lo que temía...

No hace mucho tiempo
mi espíritu se elevó
y con él mi deseo de actuar

Fui cegado por el poder
de los maestros que con su fuerza
transforman el plomo en oro

Así que emprendí el camino
solo y con el corazón frío
pero pronto encontré a mi maestro

Él me enseñó el oscuro poder
de comprender y dirigir
y pronto el destino tomó su curso

En mi locura no vi, los creyentes me perseguían
reí y maldije al pueblo común...
Pero en la noche vinieron y me arrastraron como a una bestia salvaje
por el camino hacia la iglesia, el lugar sagrado
Me mostraron la escritura sagrada y me obligaron a comprender
que yo era el mal personificado, el semidemonio más joven de Satanás

Me pidieron que renunciara a mi fe en el Cuernudo
Solo así mi alma podría ser salvada, y si lo hacían por mí
Solo quería vivir feliz, con su dios decadente
Pero cuando un monje habló de pobreza, tan gordo como uno de sus bueyes
Vi la realidad, y mi fe se quebró

Así que no lloren por mí, porque mi polvo ya se ha dispersado
Pero les advierto, ustedes que aún viven

Dios es dolor
y solo son, incluso en lo que cuentan

Escrita por: