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Requiem der Dämmerung

Linked Horizon

暁の鎮魂歌 (akatsuki no Requiem)

大地と大空はなぜ別れたのだろう
daichi to ōzora wa naze wakareta nodarou
世界は残酷でされど美しい
sekai wa zankokude saredo utsukushī

石を投げる者と投げられる者には
ishi o nageru mono to nage rareru mono ni wa
容易に声られぬ策がある
yōi ni koe rarenu saku ga aru
立ち位置が変われば正義は牙を剥く
tachi ichi ga kawareba seigi wa kiba o muku
檻の中で吠えているのは果たしてどちらか
ori no naka de hoete iru no wa hatashite dochira ka

心臓を捧げた戻せない黄昏に
shinzō wo sasageta modosenai tasogare ni
進み続けた夜の果て楽園はどこにある
susumi tsudzuketa yorunohate rakuen wa doko ni aru?

Requiem! Requiem!
Requiem! Requiem!
この夜に散った名もなき花よ
kono yoru ni chitta na mo naki hana yo
どうか安らかに暁に眠れ
dō ka yasuraka ni akatsuki ni nemure

暁と黄昏は同じ寂しい色抱いて
akatsuki to tasogare wa onaji sabishī iro daite
過ぎ去りし鳥の影大地に焼き付ける
sugisarishi tori no kage daichi ni yakitsukeru

石を拾う者と拾られる者には
ishi o hofuru mono to hofura reru mono ni wa
容易に愛いれぬ壁がある
yōi ni aiirenu kabe ga aru
真実を望めば世界は崩れ去る
shinjitsu o nozomeba sekai wa kuzuresaru
檻の中で見上げた空は果たして「自由」か
ori no naka de miageta sora wa hatashite “jiyū” ka

花束を捧げた果たせない約束に
hanataba wo sasageta hatasenai yakusoku ni
進み続けた道の果て楽園は遠ざかる
susumi tsudzuketa michi no hate rakuen wa tōzakaru

Requiem! Requiem!
Requiem! Requiem!
この夜に散った儚き花よ
kono yoru ni chitta hakanaki hana yo
どうか安らかに暁に眠れ
dō ka yasuraka ni akatsuki ni nemure

本当(真)の自由を求めて
hontō (shin) no jiyū o motomete
何かを奪うのなら
nanika o ubau nonara
奪われたものをまた
ubawa reta mono o mata
奪い返すでしょう息を引き締め
ubaikaesudeshou iki o hikishibori

世界は単純で
sekai wa tanjun de
それ故に何かで
soreyueni nankaide
同じ悲劇何度も繰り返す
onaji higeki nando mo kurikaesu

Requiem! Requiem!
Requiem! Requiem!
この夜に散った咎なき花よ
kono yoru ni chitta toga naki hana yo
せめて安らかに暁に眠れ
semete yasuraka ni akatsuki ni nemure

そしていつか語るなら
soshite itsuka katarunara
絡み付く因果断ち切って
karamitsuku inga tachikitte
なあ友よ壁のない暁に会おう
nā tomoyo kabe no nai akatsuki ni aou

Requiem der Dämmerung

Warum haben sich Erde und Himmel getrennt?
Die Welt ist grausam, doch auch schön.

Die, die Steine werfen, und die, die getroffen werden,
haben leicht zu durchschauende Pläne.
Ändert sich die Position, zeigt die Gerechtigkeit ihre Zähne.
Wer bellt hier in der Zelle, ist es wirklich der andere?

In der Dämmerung, der ich mein Herz opferte,
wo ist das Paradies, das ich am Ende der Nacht suchte?

Requiem! Requiem!
Oh, namenlose Blumen, die in dieser Nacht zerstreut wurden,
schlaft friedlich in der Dämmerung.

Dämmerung und Abendrot umarmen die gleiche einsame Farbe,
der Schatten der verflogenen Vögel brennt sich in die Erde ein.

Die, die Steine aufheben, und die, die sie aufheben,
haben leicht zu durchschauende Mauern.
Wünscht man sich die Wahrheit, zerbricht die Welt.
Ist der Himmel, den ich aus der Zelle ansehe, wirklich „Freiheit“?

Einen Blumenstrauß opfernd für ein unerfülltes Versprechen,
verliert sich der Weg, den ich weitergegangen bin, in der Ferne des Paradieses.

Requiem! Requiem!
Oh, vergängliche Blumen, die in dieser Nacht zerstreut wurden,
schlaft friedlich in der Dämmerung.

Auf der Suche nach wahrer Freiheit,
wenn ich etwas raube,
werde ich das, was mir genommen wurde,
wieder zurückfordern, atme tief ein.

Die Welt ist einfach,
und deshalb wiederholt sie
immer wieder die gleiche Tragödie.

Requiem! Requiem!
Oh, unschuldige Blumen, die in dieser Nacht zerstreut wurden,
schlaft wenigstens friedlich in der Dämmerung.

Und wenn ich eines Tages spreche,
werde ich die verwobenen Ursachen durchtrennen.
Komm, Freund, lass uns in der mauerlosen Dämmerung treffen.

Escrita por: Revo