Burrerita
Burrerita
No despunta aún el alba cuando inicias tú la marcha
y al mercado te diriges a llevar mba´e repy
no haces caso de la lluvia ni te importa si la escarcha
solo pueden depararte el dolor de un mba´asy
Las penurias ha curtido día a día tu existencia
han armado de coraje tu perenne pyhare
y te han dado elementales enseñanzas de paciencia
para así en la desgracia mantenerte mbarete
Y trotando burrerita desde tu humilde tapýï
entre montes y praderas cien caminos reipykui
con tus árganas bien llenas de naranja y mandi´o
vas por calles asuncenas repartiendo ka´avo
Por el duro pan diario legua y legua vas andando
sobre el lomo del burrito al que tienes como irú
al cruzar así las calles al trotar tú vas dejando
un retazo de tu vida obrerita mboriahu
Son tus días tan iguales que no tienes un domingo
de placeres o de goces en tranquilo pytu´u
burrerita paraguaya en mis versos te distingo
y te abrazo en mis estrofas con ardiente kunu´ü
Letra: Antonio Ortiz Mayans
Música: Félix Pérez Cardozo
Colabora: pa'i Nilo Damián Zárate
Eselchen
Eselchen
Noch bricht der Morgen nicht an, wenn du deinen Weg beginnst
und zum Markt machst du dich auf, um mba´e repy zu bringen.
Du kümmerst dich nicht um Regen, es ist dir egal, wenn's friert,
nur der Schmerz eines mba´asy kann dir begegnen.
Die Entbehrungen haben Tag für Tag dein Leben geprägt,
haben dir Mut gegeben, dein ständiges pyhare.
Und sie haben dir grundlegende Lektionen in Geduld gelehrt,
um in der Not stark zu bleiben, mbarete.
Und trabend, Eselchen, von deinem bescheidenen Zuhause,
zwischen Hügeln und Wiesen, hundert Wege reipykui.
Mit deinen Taschen gut gefüllt mit Orangen und Maniok,
gehst du durch die Straßen von Asunción und verteilst ka´avo.
Für das harte tägliche Brot gehst du Schritt für Schritt,
auf dem Rücken des Eselchens, das du als Freund hast.
Wenn du so die Straßen überquerst, hinterlässt du beim Traben
ein Stück deines Lebens, Arbeiterin mboriahu.
Deine Tage sind so gleich, dass du keinen Sonntag hast,
von Vergnügen oder Freuden in ruhigem pytu´u.
Eselchen aus Paraguay, in meinen Versen erkenne ich dich,
und ich umarme dich in meinen Strophen mit brennendem kunu´ü.
Text: Antonio Ortiz Mayans
Musik: Félix Pérez Cardozo
Mitwirkend: pa'i Nilo Damián Zárate