Autobiografía
El mundo no es lo que veía
Desde la ventana de mi cuarto
En el verano del setenta y ocho
Vi una nube que crecía
Y mi infancia que se iba
Fui de Managua hasta Tijuana
Buscando al norte una esperanza
Llegue a la tierra prometida
Aprendí otro idioma
Comencé otra vida
Crecí en las sombras del silencio
Fui un ilegal con miedo
Sin papeles y sin dirección
Desde los quince años soy el extranjero
No soy de aquí ni soy de allá
Entre mi gente soy la voz que vive lejos
Pero jamás voy a olvidar
Esos amaneceres bellos de Somoto
Los juegos en la calle real
Mi primera novia
Y mi identidad
Vivo marcado por tres franjas
Son dos azules y una blanca
Por donde voy llevo mi patria
Viva donde viva
Yo me siento en casa
Hoy tengo un hijo y no quisiera
Verlo pasar esa experiencia
Si un día no hubiera frontera
Creo que mi historia no se repitiera
Crecí en las sombras del silencio
Fui un ilegal con miedo
Sin papeles y sin dirección
Desde los quince años soy el extranjero
No soy de aquí ni soy de allá
Entre mi gente soy la voz que vive lejos
Pero jamás voy a olvidar
Esos amaneceres bellos de Somoto
Los juegos en la calle real
E primera novia
Y mi identidad
Oye
Como olvidar el barquito de papel flotando sobre el río de la calle
La guitarra del abuelo Carlos
Las peleas de gallos del abuelo Camilo
La pulpería de la mama Elsa
El almendro de onde de la Tere
Y las canciones de mis tíos
Nunca voy a olvidar
Desde los quince años soy el extranjero
No soy de aquí ni soy de allá
Entre mi gente soy la voz que vive lejos
Pero jamás voy a olvidar
Esos amaneceres bellos de Somoto
Los juegos en la calle real
E primera novia
Y mi identidad
Autobiografie
Die Welt ist nicht das, was ich sah
Von meinem Fenster aus in meinem Zimmer
Im Sommer siebenundsechzig
Sah ich eine Wolke, die wuchs
Und meine Kindheit, die verschwand
Ich reiste von Managua nach Tijuana
Auf der Suche nach einer Hoffnung im Norden
Kam ins gelobte Land
Lernte eine andere Sprache
Begann ein neues Leben
Wuchs im Schatten der Stille auf
War ein Illegaler voller Angst
Ohne Papiere und ohne Richtung
Seit ich fünfzehn bin, bin ich der Ausländer
Ich bin nicht von hier und nicht von dort
Unter meinen Leuten bin ich die Stimme, die weit weg lebt
Aber ich werde niemals vergessen
Diese schönen Sonnenaufgänge in Somoto
Die Spiele auf der Calle Real
Meine erste Freundin
Und meine Identität
Ich bin geprägt von drei Streifen
Zwei blau und einen weiß
Wo immer ich hingehe, trage ich mein Vaterland
Wo auch immer ich lebe
Fühle ich mich zu Hause
Heute habe ich einen Sohn und ich möchte nicht
Dass er diese Erfahrung macht
Wenn es eines Tages keine Grenze gäbe
Glaube ich, würde sich meine Geschichte nicht wiederholen
Wuchs im Schatten der Stille auf
War ein Illegaler voller Angst
Ohne Papiere und ohne Richtung
Seit ich fünfzehn bin, bin ich der Ausländer
Ich bin nicht von hier und nicht von dort
Unter meinen Leuten bin ich die Stimme, die weit weg lebt
Aber ich werde niemals vergessen
Diese schönen Sonnenaufgänge in Somoto
Die Spiele auf der Calle Real
Meine erste Freundin
Und meine Identität
Hey
Wie könnte ich das Papierboot vergessen, das auf dem Fluss der Straße schwimmt
Die Gitarre von Opa Carlos
Die Hahnenkämpfe von Opa Camilo
Der Laden von Mama Elsa
Der Mandelbaum von Tere
Und die Lieder meiner Onkel
Ich werde niemals vergessen
Seit ich fünfzehn bin, bin ich der Ausländer
Ich bin nicht von hier und nicht von dort
Unter meinen Leuten bin ich die Stimme, die weit weg lebt
Aber ich werde niemals vergessen
Diese schönen Sonnenaufgänge in Somoto
Die Spiele auf der Calle Real
Meine erste Freundin
Und meine Identität