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Verzweifelt

Luis Represas

Perdidamente

Ser poeta é ser mais alto, é ser maior
Do que os homens! Morder como quem beija!
É ser mendigo e dar como quem seja
Rei do Reino de Áquem e de Além Dor!

É ter de mil desejos o esplendor
E não saber sequer que se deseja!
É ter cá dentro um astro que flameja,
É ter garras e asas de condor!

É ter fome, é ter sede de Infinito!
Por elmo, as manhas de oiro e de cetim...
É condensar o mundo num só grito!

E é amar-te, assim, perdidamente...
É seres alma, e sangue, e vida em mim
E dize-lo cantando a toda a gente!

Verzweifelt

Ein Poet zu sein, heißt höher zu sein, heißt größer
Als die Menschen! Beißen wie der, der küsst!
Ist Bettler sein und geben wie der, der
König des Reichs von Hier und von Dort Schmerz!

Ist das Glanz von tausend Wünschen zu haben
Und nicht einmal zu wissen, was man wünscht!
Ist ein Stern in sich zu tragen, der lodert,
Ist Krallen und Flügel eines Kondors zu haben!

Ist Hunger zu haben, ist Durst nach dem Unendlichen!
Durch Helm, die Morgenröte aus Gold und Satin...
Ist die Welt in einem einzigen Schrei zu verdichten!

Und dich so zu lieben, verzweifelt...
Ist Seele, und Blut, und Leben in mir zu sein
Und es allen singend zu sagen!

Escrita por: Florbela Espanca / João Gil