Dal buio
Il cieco fermo sul bordo del marciapiede
aspetta che qualcuno se ne accorga
rallenti la sua fretta.
E intanto resta immobile lo sguardo spento
e fisso come se fosse in bilico
su di un profondo abisso.
Il cieco fermo ascolta e sopra il viso
impassibile d'un tratto è una smorfia
una pena invisibile.
Ma nessuna la vede nel bagliore della luce
e la smorfia lentamente
dentro il viso si ricuce.
Ed ecco all'improvviso s'arresta una ragazza
il cieco fa un sorriso e timido ringrazia.
Lei certamente è bella lo sente dall'odore
nel buio s'accende una stella e un vento soffia in
cuore.
Lui cerca la sua mano lei se la fa trovare
e allora parte piano e li si lascia andare.
E saltano l'abisso senza precipitare
i due con lieve passo che sembra di volare!
Poi dolcemente atterrano sull'altro
marciapiede il cieco e la ragazza
dopo quel volo breve.
Lei dalla luce lancia un saluto luminoso!
Dal buio lui risponde timido e confuso.
Vorrebbe dirle aspetta angelo profumato
non te ne andare resta riposa il cuore il fiato.
Ma sente che la mano allenta la sua stretta
e nel buio si spegna la stella.
Vorrebbe dirle aspetta! Ma c'è troppa confusione
e l'odore s'allontana e il cieco col bastone
prosegue la sua strada buia dondolando un po'
felice per quel niente come un dolcissimo
Charlotte!
Aus der Dunkelheit
Der Blinde steht am Rand des Bürgersteigs
wartet darauf, dass jemand es bemerkt
und seine Eile verlangsamt.
Und währenddessen bleibt sein Blick unbeweglich,
leblos und starr, als wäre er im Gleichgewicht
über einem tiefen Abgrund.
Der Blinde hört zu und auf seinem Gesicht
ist plötzlich ein Ausdruck, ungerührt,
ein unsichtbares Leid.
Doch niemand sieht es im Glanz des Lichts
und der Ausdruck heilt langsam
in seinem Gesicht wieder.
Und plötzlich bleibt ein Mädchen stehen,
der Blinde lächelt und bedankt sich schüchtern.
Sie ist sicherlich schön, das spürt er am Duft,
ein Stern erstrahlt in der Dunkelheit und ein Wind weht ins
Herz.
Er sucht ihre Hand, sie lässt sich finden
und dann geht es langsam los, und sie lässt sich treiben.
Und sie springen über den Abgrund, ohne zu fallen,
die beiden mit leichtem Schritt, als würden sie fliegen!
Dann landen sie sanft auf dem anderen
Bürgersteig, der Blinde und das Mädchen
nach diesem kurzen Flug.
Sie sendet einen strahlenden Gruß aus dem Licht!
Aus der Dunkelheit antwortet er schüchtern und verwirrt.
Er möchte ihr sagen: Warte, du duftender Engel,
geh nicht weg, bleib, lass das Herz und den Atem ruhen.
Doch er spürt, wie ihre Hand seinen Griff lockert
und in der Dunkelheit erlischt der Stern.
Er möchte ihr sagen: Warte! Aber es gibt zu viel Verwirrung
und der Duft entfernt sich, und der Blinde mit dem Stock
setzt seinen dunklen Weg fort, ein wenig wippend,
glücklich über dieses Nichts, wie ein süßes
Charlotte!