Il niente
Mi alzo ma è meglio se torno a dormire
mi metto a studiare ma senza capire
col vuoto che avanza e ti stritola il viso
un Dio che ti scaccia dal suo Paradiso
non vado neanche a cercarmi un lavoro
a fare i concorsi e poi vincono loro
è tutto veloce violento incosciente
ci provo a capire e mi perdo nel niente.
Il niente il niente il niente.
Mi alzo e d'intorno è una tabula rasa
di amici di affetti e mi barrico in casa
invece mio padre da bravo ragazzo
ci crede davvero a una vita del cazzo
ormai non parliamo e non stiamo più insieme
ma lui ci riesce a volermi anche bene
un bene invisibile che sembra assente
è un uomo capace di credere al niente.
Al niente al niente al niente.
Mi alzo davvero una volta per tutte
da un letto di cose già viste e già dette
e prendo il passato il futuro il presente
li butto in un buco nel buco del niente...
e incontro mia madre che è un anno che è morta
col solito grande sorriso dolente
mi dice ti passa mi dice sopporta
bisogna imparare ad amare anche il niente.
Il niente il niente il niente.
Mi alzo da questo lenzuolo di sale
sei tu nel deserto la mia cattedrale
e pure da tempo ben poco ci unisce
e i nostri segreti diventano angosce
si annaspa nel letto ma siamo lontani
abbiamo di tutto ci manca il domani
e per la paura si viene si mente
ma il sesso da solo è l'amore del niente.
Il niente il niente il niente.
Ci aspetta una guerra di fame e macerie
la terra che sputa le nostre miserie
e in mezzo al rumore di feste violente
c'è sempre qualcuno che canta il niente...
eppure c'è ancora qualcosa che vale
la voglia di andare incontro alla gente
la vita è un ragazzo che urla il giornale
invece il silenzio è la voce del niente.
Il niente il niente il niente.
Il niente il niente il niente.
Das Nichts
Ich stehe auf, doch es wäre besser, ich schlafe wieder ein
ich setze mich zum Lernen, doch ohne zu verstehen
mit der Leere, die sich ausbreitet und dein Gesicht zerdrückt
ein Gott, der dich aus seinem Paradies vertreibt
ich gehe nicht einmal auf die Suche nach einem Job
um an Wettbewerben teilzunehmen, und dann gewinnen sie
alles ist schnell, gewalttätig, unüberlegt
e ich versuche zu verstehen und verliere mich im Nichts.
Das Nichts, das Nichts, das Nichts.
Ich stehe auf und um mich herum ist eine leere Tafel
von Freunden, von Zuneigung, und ich verbarrikadiere mich zu Hause
mein Vater hingegen, der brave Junge,
glaubt wirklich an ein beschissenes Leben
wir reden mittlerweile nicht mehr und sind nicht mehr zusammen
aber er schafft es, mich trotzdem zu mögen
eine unsichtbare Zuneigung, die abwesend scheint
er ist ein Mann, der fähig ist, an das Nichts zu glauben.
An das Nichts, das Nichts, das Nichts.
Ich stehe wirklich einmal für alle Male auf
von einem Bett voller Dinge, die ich schon gesehen und gesagt habe
und ich nehme die Vergangenheit, die Zukunft, die Gegenwart
und werfe sie in ein Loch, ins Loch des Nichts...
und ich treffe meine Mutter, die seit einem Jahr tot ist
mit dem gewohnten großen, schmerzlichen Lächeln
sie sagt mir, es wird vorbeigehen, sie sagt, halte durch
man muss lernen, auch das Nichts zu lieben.
Das Nichts, das Nichts, das Nichts.
Ich stehe auf von diesem Laken aus Salz
bist du in der Wüste, meine Kathedrale
und auch wenn uns schon lange wenig verbindet
werden unsere Geheimnisse zu Ängsten
wir tappen im Bett, aber wir sind weit voneinander entfernt
wir haben alles, uns fehlt die Zukunft
und aus Angst kommt man, man lügt
aber Sex allein ist die Liebe des Nichts.
Das Nichts, das Nichts, das Nichts.
Uns erwartet ein Krieg aus Hunger und Trümmern
die Erde, die unser Elend ausspuckt
und mitten im Lärm von gewalttätigen Festen
gibt es immer jemanden, der das Nichts besingt...
und doch gibt es immer noch etwas, das zählt
die Lust, den Menschen entgegenzugehen
das Leben ist ein Junge, der die Zeitung schreit
während die Stille die Stimme des Nichts ist.
Das Nichts, das Nichts, das Nichts.
Das Nichts, das Nichts, das Nichts.