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Scheiß auf den Frühling

Marea

A La Mierda Primavera

Estaba encerrao para no ver a nadie
Abrí una rendija para oir el aire
Y oí: Ven pacá, cagüendiós
Yo creí que erastú
Aullaron los vientos con su escandalera
No veas compadre, la que hay aquí afuera
No quiero saberlo, llevároslo todo, dejadme el silencio

Dejadme que os cuente mi cuento de herida y caricias
Mi historia de nadie, mi nana de hambre, todas mis mentiras
Tal vez embelese y te bese cortándome a tiras
Si buscas deslumbre y encuentras alambre será que descuidas

Más que agua es aguarrás, lo que sudo al despertar
Si te veo pasar sola
Se hacen charcos, se hacen olas
Y yo un barrio de chabolas que te quieren bien
Pa que te acuestes en él
Pa que te pierdas con él

Dejadme que invente que un tren es la libertad mía
Que va donde quiero, sin más traqueteo, sin más tontería
Tal vez no reviente de ganas de andar por la vía
Con penas a miles, borrando raíles, borrando los días

Más que agua es aguarrás, lo que sudo al despertar
Si te veo pasar sola
Si hacen charcos, se hacen olas
Y yo un barrio de chabolas que te quiere bien
Pa que te acuestes con él
Pa que te pierdas con él

No sé nada de correr, no sé nada de ascender
De esta mierda de arcoiris, del cigarro de después, no sé
Si la vida pasa en cueros, castigao a la pared
No sé nada de aguantar, no sé nada de achuchar
De ponerme de rodillas, de llorar para mamar, no sé
En cuanto acaben los tiros garabatos al papel
Que si me quedo con los dientes relucientes
Y embarrao el corazón
Tu tic tac y el mío son
Y eso sí que no

Dejadme que os cuente mi cuento de herida y caricias
Mi historia de nadie, mi nana de hambre, todas mis mentiras
Que ésta en la pataleta que nos da mientras suspiras
Lo que queda del atraco que le dimos a la vida
De las mantas que liamos todavía queda alguna
Esto queda de los halos que robamos a la luna
Y voy entrándole al día
Y al salir le dejo la alfombra de mierda perdía
Que no se le olvide el planeta en que vive
Y otra vez a la acera
Y así me da la mañana y la tarde y la noche entera
Y a la mierda primavera

Scheiß auf den Frühling

Ich war eingesperrt, um niemanden zu sehen
Öffnete einen Spalt, um die Luft zu hören
Und hörte: Komm her, verdammtes Ding
Ich dachte, das bist du
Die Winde heulten mit ihrem Geschrei
Sieh mal, Kumpel, was hier draußen los ist
Ich will es nicht wissen, nehmt alles mit, lasst mir die Stille

Lasst mich euch meine Geschichte von Wunden und Zärtlichkeiten erzählen
Meine Geschichte von niemandem, mein Wiegenlied der Hunger, all meine Lügen
Vielleicht verzaubere ich dich und küsse dich, während ich mich in Stücke schneide
Wenn du nach Glanz suchst und Draht findest, hast du wohl nicht aufgepasst

Mehr als Wasser ist es Terpentin, was ich beim Aufwachen schwitze
Wenn ich dich allein vorbeigehen sehe
Entstehen Pfützen, entstehen Wellen
Und ich ein Viertel aus Hütten, das dich gut behandelt
Damit du dich darin ausruhst
Damit du dich darin verlierst

Lasst mich erfinden, dass ein Zug meine Freiheit ist
Der dahin fährt, wo ich will, ohne weiteres Geratter, ohne weiteren Unsinn
Vielleicht platzt er nicht vor Lust, auf den Gleisen zu gehen
Mit tausenden von Sorgen, die Schienen und Tage ausradierend

Mehr als Wasser ist es Terpentin, was ich beim Aufwachen schwitze
Wenn ich dich allein vorbeigehen sehe
Wenn Pfützen entstehen, entstehen Wellen
Und ich ein Viertel aus Hütten, das dich gut behandelt
Damit du dich mit ihm ausruhst
Damit du dich mit ihm verlierst

Ich weiß nichts vom Rennen, ich weiß nichts vom Aufsteigen
Von diesem Scheißregenbogen, von der Zigarette danach, weiß ich nicht
Wenn das Leben nackt an der Wand vorbeizieht
Ich weiß nichts vom Aushalten, ich weiß nichts vom Drücken
Vom Knien, vom Weinen, um zu saugen, weiß ich nicht
Sobald die Schüsse aufhören, Kritzeleien auf dem Papier
Wenn ich mit strahlenden Zähnen bleibe
Und das Herz verwickelt
Dein Tick Tack und mein Tick Tack sind
Und das ist sicher nicht

Lasst mich euch meine Geschichte von Wunden und Zärtlichkeiten erzählen
Meine Geschichte von niemandem, mein Wiegenlied der Hunger, all meine Lügen
Das ist der Wutanfall, den wir haben, während du seufzt
Was vom Überfall übrig bleibt, den wir dem Leben verpasst haben
Von den Decken, die wir gewickelt haben, bleibt noch eine übrig
Das bleibt von den Strahlen, die wir dem Mond gestohlen haben
Und ich gehe dem Tag entgegen
Und beim Verlassen lasse ich den verlorenen Scheißteppich zurück
Damit der Planet nicht vergisst, in welchem er lebt
Und wieder auf den Bürgersteig
Und so gibt mir der Morgen, der Nachmittag und die ganze Nacht
Und scheiß auf den Frühling

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