Rasga o Coração (Yara)
Se tu queres ver a imensidão do céu e mar
Refletindo a prismatização da luz solar!
Rasga o coração, vem te debruçar
Sobre a vastidão do meu penar!
Sorve todo o olor que anda a recender
Pelas espinhosas florações do meu sofrer!
Vê se podes ler nas suas pulsações
As brancas ilusões a o
Que ele diz no seu gemer!
E que não pode assim dizer!
Nas palpitações, ouve-o brandamente
Docemente, palpitar, casto e purpural!
Num treno vesperal mais puro que
Uma cândida vestal!
Pousa a tua mão sobre esta paixão!
Dá-lhe a extrema unção
Em ternas benções de perdão!
Ouve o coração filtrando, em solidão
As lágrimas choradas musicadas!
No cristal da inspiração!
Que, na aflição deste infindo amor
Geme sob a dor, sob punhal, deste ideal!
Deste perenal desejo de sofrer
Que um dia morrerá, se Deus morrer!
Hás de ouvir um hino
Só de flores a cantar!
Sobre um mar de pétalas de dores ondular
Doido a te chamar, anjo tutelar!
Na ânsia de te ver ou de morrer!
Anjo do perdão!
Flor vem me abrir com a tua mão
Cheia de neve na primavera desta dor
Ao reflorir, mago sorrir!
Nos rubros lábios teus
Verá meu coração sorrindo a Deus!
Palma lá do Empíreo!
Que alentou Jesus na cruz
Lírio do martírio!
Coração, hóstia de luz
Aí crepuscular, túmulo estelar!
Rubra Via-sacra do penar
Rasga-o, que hás de ver
Lá dentro a dor a soluçar!
Sob o peso de uma cruz
De lágrimas, a chorar!
Anjos a cantar preces divinais
Deus a ritmar meus pobres ais!
Riss das Herz (Yara)
Wenn du die Unendlichkeit von Himmel und Meer sehen willst
Die das Prismenlicht der Sonne reflektiert!
Riss das Herz, komm und lehne dich
Über die Weite meines Leidens!
Schmecke den Duft, der umherzieht
Durch die stacheligen Blüten meines Schmerzes!
Sieh, ob du in seinen Pulsationen lesen kannst
Die weißen Illusionen, die er
In seinem Stöhnen sagt!
Und die er so nicht sagen kann!
In den Herzschlägen, höre ihn sanft
Süßlich, pulsierend, keusch und purpurrot!
In einem reineren Abendgeläut als
Eine reine Vestalin!
Leg deine Hand auf diese Leidenschaft!
Gib ihr die letzte Ölung
In zärtlichen Segnungen der Vergebung!
Höre das Herz, das in Einsamkeit filtert
Die geweinten, vertonten Tränen!
Im Kristall der Inspiration!
Die, in der Qual dieser unendlichen Liebe
Unter dem Schmerz, unter dem Dolch, dieses Ideals!
Dieses ewige Verlangen zu leiden
Das eines Tages sterben wird, wenn Gott stirbt!
Du wirst eine Hymne hören
Nur aus Blumen, die singen!
Über ein Meer von Blütenblättern, die wehen
Verrückt, dich zu rufen, schützender Engel!
In der Sehnsucht, dich zu sehen oder zu sterben!
Engel der Vergebung!
Blume, komm und öffne mir mit deiner Hand
Voll Schnee im Frühling dieses Schmerzes
Beim Wiederblühen, Wunde lächeln!
Auf deinen rubinroten Lippen
Wird mein Herz lächelnd zu Gott sehen!
Halle dort oben im Empyreum!
Der Jesus am Kreuz gestärkt hat
Lilie des Martyriums!
Herz, Hostie des Lichts
Dort, dämmernd, sternenhaftes Grab!
Rote Via Crucis des Leidens
Riss es, denn du wirst sehen
Dort drinnen das Leid schluchzen!
Unter dem Gewicht eines Kreuzes
Von Tränen, die weinen!
Engel, die göttliche Gebete singen
Gott, der meine armen Seufzer im Takt hält!