Milonga Abaixo de Mau Tempo
Coisa esquisita a gadaria toda
Penando a dor do mango com o focinho n'água
O campo alagado nos obriga à reza
No ofício de quem leva pra enlutar as mágoas
O olhar triste do gado atravessando o rio
A baba dos cansados afogando a volta
A manha de quem berra no capão do mato
E o brado de quem cerca repontando a tropa
Agarre amigo o laço enquanto o boi tá vivo
A enchente anda danada molestando o pasto
Ao passo que descampa a pampa dos mil réis
E a bóia que se come, retrucando o tempo
Aparta no rodeio a solidão local
Pealando mal e mal o que a razão quiser
(Amada, me deu saudade)
(Me fala que a égua tá prenha, que o porco tá gordo)
(Que o baio anda solto)
(Que toda cuscada lá em casa comeu)
Coisa mais sem sorte esta peste medonha
Curando os mais bichados deu febre no gado
Não fosse a chuvarada se metendo a besta
Traria mil cabeças com a bênção do pago!
Dei falta da santinha limpando os peçuelos
E do terço de tentos das prece sinuelas
Logo em seguidinha é semana santa
Vou cego pra barranca e só depois vou vê-la
Milonga Unter Schlechtem Wetter
Seltsame Sache, die ganze Viehzucht
Leidet unter dem Schmerz des Mangos mit der Schnauze im Wasser
Das überflutete Feld zwingt uns zum Beten
Im Handwerk derer, die die Wunden ins Trauern tragen
Der traurige Blick des Viehs, das den Fluss überquert
Der Speichel der Erschöpften ertränkt die Rückkehr
Die List derer, die im Dickicht schreien
Und der Schrei derer, die die Herde umzingeln und die Truppe antreiben
Pack's an, Freund, den Lasso, solange der Ochse lebt
Die Flut ist verrückt und schädigt das Gras
Während sie die Pampa der tausend Reis abräumt
Und das Futter, das gegessen wird, die Zeit zurückschlägt
Teilt beim Rodeo die lokale Einsamkeit
Schindet kaum das, was die Vernunft will
(Meine Geliebte, ich vermisse dich)
(Sag mir, dass die Stute tragend ist, dass das Schwein fett ist)
(Dass der Braune frei herumlaufen kann)
(Dass die ganze Familie zu Hause gegessen hat)
Unglücklicher kann man nicht sein, diese schreckliche Plage
Heilt die kränksten, hat Fieber im Vieh verursacht
Wäre da nicht der Regen, der sich dumm anstellt
Hätte ich tausend Köpfe mit dem Segen des Landes gebracht!
Ich habe die Heilige vermisst, die die kleinen Füße reinigt
Und den Rosenkranz der Gebete der Sünden
Bald ist es schon die Karwoche
Ich gehe blind zum Ufer und werde sie erst später sehen