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Ureinwohner-Terzett

Mercedes Sosa

Terceto Autóctono

El puño labrador se aterciopela
Y en cruz en cada labio se aperfila
Es fiesta! El ritmo del arado vuela
Y es un chantre de bronce cada esquila
Afílase lo rudo. Habla escarcela...
En las venas indígenas rutila
Un yaraví de sangre que se cuela
En nostalgias de sol por la pupila
Las pallas, aquenando hondos suspiros
Como en raras estampas seculares
Enrosarian un símbolo en sus giros
Luce él apóstol en su trono, luego
Y es', entre inciensos, cirios y cantares
El moderno dios-sol para el labriego

Echa una cana al aire el indio triste
Hacia el altar fulgente va el gentío
El ojo del crepúsculo desiste
De ver quemado vivo el caserío
La pastora de lana y llanque viste
Con pliegues de candor en su atavío
Y en su humildad de lana heroica y triste
Copo es su blanco corazón bravío
Entre músicas, fuegos de bengala
Solfea un acordeón. Algún tendero
Da su reclame al viento: "¡nadie iguala!"
Las chispas al flotar lindas, graciosas
Son trigos de oro audaz que el chacarero
Siembra en los cielos y en las nebulosas

Madrugada. La chicha al fin revienta
En sollozos, lujurias, pugilatos
Entre olores de urea y de pimienta
Traza un ebrio al andar mil garabatos
"Mañana que me vaya" se lamenta
Un romeo rural cantando a ratos
Caldo madrugador hay ya de venta
Y brinca un ruido aperital de platos
Van tres mujeres...silba un golfo...
Lejos el río anda borracho y canta y llora
Prehistorias de agua, tiempos viejos
Y al sonar una caja de tayanga
Como iniciando un huaino azul, remanga
Sus pantorrillas de azafrán la aurora

Ureinwohner-Terzett

Die Hand des Landwirts wird samtig
Und auf jedem Lippenrand zeichnet sich ein Kreuz
Es ist Fest! Der Rhythmus des Pflugs fliegt
Und jede Glocke ist ein bronzener Gesang
Das Grobe wird geschärft. Es spricht die Schale...
In den Adern der Indigenen leuchtet es
Ein yaraví aus Blut, das sich einschleicht
In die Sehnsüchte der Sonne durch die Pupille
Die Frauen, die tiefseufzen
Wie in seltenen, jahrhundertealten Bildern
Wickeln ein Symbol in ihre Drehungen
Der Apostel strahlt auf seinem Thron, dann
Und ist, zwischen Räuchern, Kerzen und Gesängen
Der moderne Sonnengott für den Landwirt

Der traurige Indio wirft eine Münze in die Luft
Zur strahlenden Altäre zieht die Menge
Das Auge der Dämmerung gibt auf
Zu sehen, wie das Gehöft lebendig verbrannt wird
Die Hirtin trägt Wolle und Lamm
Mit Falten der Unschuld in ihrem Gewand
Und in ihrer Demut aus heroischer und trauriger Wolle
Ist ihre weiße, mutige Herzblüte
Zwischen Musik, Feuerwerkskörpern
Spielt ein Akkordeon. Ein Händler
Ruft in den Wind: "Niemand ist wie ich!"
Die Funken, die schön und anmutig schweben
Sind kühne Goldähren, die der Landwirt
In den Himmel und in die Nebel sät

Morgengrauen. Der Chicha platzt endlich
In Schluchzen, Lüsternheiten, Kämpfen
Zwischen Gerüchen von Harn und Pfeffer
Zieht ein Betrunkener beim Gehen tausend Kritzeleien
"Morgen, wenn ich gehe" klagt er
Ein ländlicher Romeo singt ab und zu
Es gibt bereits einen frühen Eintopf zu kaufen
Und ein Geräusch von Aperitifgeschirr springt auf
Drei Frauen gehen... ein Schurke pfeift...
Weit entfernt singt und weint der Fluss betrunken
Vorgeschichten von Wasser, alte Zeiten
Und beim Klang einer Tayanga-Box
Wie beim Beginn eines blauen Huaino, krempelt
Die Morgendämmerung ihre Waden aus Safran hoch.

Escrita por: César Vallejo, A. Gallegos