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Hejira

Joni Mitchell

Hejira

I'm traveling in some vehicle
I'm sitting in some café
A defector from the petty wars
That shell shock love away
There's comfort in melancholy
When there's no need to explain
It's just as natural as the weather
In this moody sky today
In our possessive coupling
So much could not be expressed
So now I'm returning to myself
These things that you and I suppressed
I see something of myself in everyone
Just at this moment of the world
As snow gathers like bolts of lace
Waltzing on a ballroom girl

You know it never has been easy
Whether you do or you do not resign
Whether you travel the breadth of extremities
Or stick to some straighter line
Now here's a man and a woman sitting on a rock
They're either going to thaw out or freeze
Listen
Strains of Benny Goodman
Coming through the snow and the pinewood trees
I'm porous with travel fever
But you know, I'm so glad to be on my own
Still somehow the slightest touch of a stranger
Can set up trembling in my bones
I know, no one's gonna show me everything
We all come and go unknown
Each so deep and superficial
Between the forceps and the stone

Well, I looked at the granite markers
Those tributes to finality, to eternity
And then I looked at myself here
Chicken scratching for my immortality
In the church they light the candles
And the wax rolls down like tears
There's the hope and the hopelessness
I've witnessed thirty years
We're only particles of change I know, I know
Orbiting around the sun
But how can I have that point of view
When I'm always bound and tied to someone
White flags of winter chimneys
Waving truce against the moon
In the mirrors of a modern bank
From the window of a hotel room

I'm traveling in some vehicle
I'm sitting in some café
A defector from the petty wars
Until love sucks me back that way

Hejira

Ich reise in einem Fahrzeug
Ich sitze in einem Café
Ein Abtrünniger von den kleinen Kriegen
Die diese Liebe wegschocken
Es gibt Trost in der Melancholie
Wenn es keinen Grund zum Erklären gibt
Es ist so natürlich wie das Wetter
An diesem launischen Himmel heute
In unserer besitzergreifenden Verbindung
So viel konnte nicht ausgedrückt werden
Jetzt kehre ich zu mir selbst zurück
Diese Dinge, die du und ich unterdrückt haben
Ich sehe etwas von mir in jedem
Gerade in diesem Moment der Welt
Während der Schnee sich wie Spitzenborte sammelt
Waltzt mit einem Ballsaal-Mädchen

Du weißt, es war nie einfach
Egal, ob du resignierst oder nicht
Ob du die Weiten der Extreme bereist
Oder dich an eine geradlinigere Richtung hältst
Hier sitzen ein Mann und eine Frau auf einem Stein
Sie werden entweder auftauen oder erfrieren
Hör zu
Klänge von Benny Goodman
Kommen durch den Schnee und die Kiefern
Ich bin durch Reisefieber durchlässig
Aber du weißt, ich bin so froh, allein zu sein
Dennoch kann der kleinste Kontakt mit einem Fremden
Ein Zittern in meinen Knochen auslösen
Ich weiß, niemand wird mir alles zeigen
Wir kommen alle unbekannt und gehen
Jeder so tief und oberflächlich
Zwischen der Zange und dem Stein

Nun, ich sah die Granitmarkierungen
Diese Tribute an die Endlichkeit, an die Ewigkeit
Und dann sah ich mich hier an
Wie ich nach meiner Unsterblichkeit kratzen
In der Kirche zünden sie die Kerzen an
Und das Wachs läuft wie Tränen herunter
Da ist die Hoffnung und die Hoffnungslosigkeit
Die ich in dreißig Jahren erlebt habe
Wir sind nur Partikel des Wandels, ich weiß, ich weiß
Die um die Sonne kreisen
Aber wie kann ich diesen Blickwinkel haben
Wenn ich immer an jemanden gebunden und gefesselt bin
Weiße Fahnen der Winterkamine
Winken einen Waffenstillstand gegen den Mond
In den Spiegeln einer modernen Bank
Vom Fenster eines Hotelzimmers

Ich reise in einem Fahrzeug
Ich sitze in einem Café
Ein Abtrünniger von den kleinen Kriegen
Bis die Liebe mich wieder in diese Richtung zieht

Escrita por: Joni Mitchell