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Traube des Weinstocks

Mortuus

Grape Of The Vine

Condemned, thirsting, drenched in filth
Are not our souls broken and stained?
Withstanding a veiled separation
Unaware of the constant change
Must not we crush this glass with our teeth
And drink from wells filled with rotten fluid?
We are but ruins here, all aligning to be forgotten!
Ever staring at the stars
Knowing they died ages ago
Their fading light upon the crocked path
With none to left follow, none left to bear the shame

The desires of this world thrown into nothingness
And we pass to places of power
At the graveyards, at crossroads of transition
The torch of hekate, the dreary moon's light!

None left to follow, none left to bear the shame

Even in a sleeping state this anathema exhausts
As we reach out for death with hungering hearts
Entreating our shadows to cure this unquenchable thirst
In desolate ruins, in secluded temples
We are born anew in every heartbeat!

In dark places
Hours and hours of the utmost despair
We give up who we were and what we are
Enduring the cost for saturnine gnosis
Angel and torch-bearer!
Let me drink deep from the well of nothingness!
In dark places
In broken traces
Whatever was hidden becomes clear
Venite Lucifer!

Traube des Weinstocks

Verdammt, durstig, in Schmutz getränkt
Sind unsere Seelen nicht zerbrochen und befleckt?
Widerstehen einer verschleierten Trennung
Unwissend über den ständigen Wandel
Müssen wir dieses Glas nicht mit unseren Zähnen zerdrücken
Und aus Brunnen trinken, gefüllt mit fauliger Flüssigkeit?
Wir sind hier nur Ruinen, alle darauf aus, vergessen zu werden!
Ständig auf die Sterne starrend
Wissend, dass sie vor Ewigkeiten starben
Ihr verblassendes Licht auf dem krummen Pfad
Mit niemandem, der folgt, niemandem, der die Schande trägt

Die Begierden dieser Welt ins Nichts geworfen
Und wir ziehen zu Orten der Macht
An den Friedhöfen, an Kreuzungen des Wandels
Die Fackel der Hekate, das trübe Licht des Mondes!

Niemand, der folgt, niemand, der die Schande trägt

Selbst im Schlafzustand erschöpft dieser Fluch
Während wir mit hungernden Herzen nach dem Tod greifen
Unsere Schatten anflehend, um diesen unstillbaren Durst zu stillen
In trostlosen Ruinen, in abgelegenen Tempeln
Werden wir in jedem Herzschlag neu geboren!

An dunklen Orten
Stunden und Stunden größter Verzweiflung
Geben wir auf, wer wir waren und was wir sind
Ertragen die Kosten für saturnische Gnosis
Engel und Fackelträger!
Lass mich tief aus dem Brunnen des Nichts trinken!
An dunklen Orten
In zerbrochenen Spuren
Was auch immer verborgen war, wird klar
Venite Lucifer!