Wenn Regen Liebt
Einst rannte ich durch wilde Flur
Bekleidet mit mei'm Herzen nur.
Doch es bot mir keinen Schutz,
zerrissen war's durch menschlich' Schmutz.
Ich rannte Wege unbekannt.
Ich schrie die Tränen tief ins Land.
Verfluchte der mir's Leb'm geschenkt
und fragt wer mein Geschicke lenkt.
Die eigenen Geschicke sind gelöst,
aus der Macht der eigenen Hand.
Doch wer zeichnete dann die Pfade,
die mir nahmen den Verstand.
Der Regen fiel auf meine Haut,
tränengleich - es war mir so vertraut.
Ich breitete die Arme aus,
und schrie meinen Schmerz hinaus...
So genoß ich seine Tränen
Die da fiel'n auf meine Haut.
So kühlte er auch meine Lider,
unser beider Schreien wurde laut.
Ich legte mich ins feuchte Gras
und sang was ich aus den Wolken las.
Und ich Verstand die Zeilen, die der Dichter schrieb:
Das Regentropfen Tränen sind, die da fallen, wenn Regen liebt.
When Rain Loves
Once I ran through wild fields
Dressed only in my heart.
But it offered me no protection,
Torn apart by human filth.
I ran down unknown paths.
I screamed my tears deep into the land.
Cursed the one who gifted me life
And asked who guides my fate.
My own fate is unbound,
From the power of my own hand.
But who then drew the paths
That took away my mind?
The rain fell on my skin,
Like tears - it felt so familiar.
I spread my arms wide,
And screamed my pain out loud...
So I enjoyed its tears
That fell upon my skin.
It also cooled my eyelids,
Our cries became a roar.
I lay down in the damp grass
And sang what I read from the clouds.
And I understood the lines that the poet wrote:
That raindrops are tears that fall when rain loves.