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Grauer Gaul

Nuno da Câmara Pereira

Cavalo Ruço

Eu tive um cavalo ruço
Que se chamava gingão
De uma capona bravia
Que eu queria, sentia
Como um bom irmão

Era o cavalo mais lindo
Que nasceu no ribatejo
E eu nunca tive outro assim
Tão manso que enfim
Ainda o desejo

Saltava que era um primor
Tudo fazia com graça
Era bom a tourear
A derribar sem vacilar
No campo ou na praça

Corria lebres com gosto
E nenhum galgo o passava
Quando o viam correr
com prazer sem sofrer
A todos pasmava

A brincar lá na lezíria
O íam admirar
Ainda parece que o vejo
À beira do Tejo
A correr a saltar

Foi um touro que o matou
Num dia de infelicidade
E eu nunca mais montei
Nem sei se o farei
Tal é a saudade

Grauer Gaul

Ich hatte einen grauen Gaul
Der hieß Gingão
Von einer wilden Stute
Die ich wollte, fühlte
Wie einen guten Bruder

Er war das schönste Pferd
Das im Ribatejo geboren wurde
Und ich hatte nie wieder so eins
So sanft, dass ich schließlich
Ihn immer noch vermisse

Er sprang wie ein Meister
Alles machte er mit Anmut
Es war schön zu stieren
Zu werfen ohne zu zögern
Auf dem Feld oder im Platz

Er jagte Hasen mit Freude
Und kein Windhund überholte ihn
Wenn sie ihn laufen sahen
Mit Freude ohne Leiden
Erstaunte er alle

Beim Spielen dort in der Lezíria
Bewunderten sie ihn
Es scheint, als würde ich ihn noch sehen
Am Ufer des Tejo
Laufen und springen

Ein Stier hat ihn getötet
An einem Unglückstag
Und ich bin nie wieder geritten
Weiß nicht, ob ich es tun werde
So groß ist die Sehnsucht

Escrita por: Frederico Valerio, José Vidal