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Fohlen ohne Besitzer

Paulo Portela Fagundes

Potro Sem Dono

A sede de liberdade
Rebenta a soga do potro
Que parte em busca do pago
E num galope dispara
Rasgando a coxilha ao meio
Mordendo o vento na cara.

Bebe horizonte nos olhos,
Empurra a terra pra trás
Já vai bem longe a figura,
Mostra um caminho tenaz
Da humanidade sofrida
Que luta em busca da paz.

Vai potro sem dono.
Vai livre como eu.

Se a morte lhe faz negaça,
Joga na vida com a sorte
Desprezo da própria morte,
Não se prende a preconceitos
Nem mata a sede com farsas,
Leva o destino no peito.

Na seiva das madrugadas
Vai florescendo a canção
Aquece o fogo de chão,
Enxuga o pranto de ausências,
Esta guitarra campeira,
Velho clarim da querência.

Vai potro sem dono.
Vai livre como eu

Fohlen ohne Besitzer

Der Durst nach Freiheit
Zerreißt das Seil des Fohlens
Das aufbricht, um das Land zu finden
Und im Galopp losstürmt
Die Weide in zwei reißend
Den Wind ins Gesicht beißend.

Trinkt den Horizont mit den Augen,
Schiebt die Erde nach hinten
Die Gestalt ist schon weit weg,
Zeigt einen hartnäckigen Weg
Der leidenden Menschheit
Die im Kampf nach Frieden strebt.

Geh, Fohlen ohne Besitzer.
Geh frei wie ich.

Wenn der Tod ihm eine Abfuhr erteilt,
Spielt er im Leben mit dem Schicksal
Missachtet den eigenen Tod,
Lässt sich nicht von Vorurteilen fesseln
Und stillt den Durst nicht mit Täuschungen,
Trägt das Schicksal im Herzen.

In der Essenz der Morgenstunden
Blüht das Lied auf
Erwärmt das Feuer am Boden,
Trocknet die Tränen der Abwesenheit,
Diese Gitarre des Landes,
Altes Signal der Sehnsucht.

Geh, Fohlen ohne Besitzer.
Geh frei wie ich.

Escrita por: Paulo Portela Fagundes