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Strom und Canelo

Pedro Fernández

Corriente y Canelo

Se fue siguiendo la huella
Del amo que no volvía
Tenía más de tres días
Que no quería comer

Era corriente y canelo
El perro que yo refiero
Lo llamaron fandanguero
Cuando lo vieron crecer

Qué perro, pero qué noble animal
Qué perro, nunca se me ha de olvidar

Salió una noche de octubre
De allá del San Juan del Río
No sintió el hambre ni el frío
A su amo, quería encontrar

Llegó a Querétaro lejos
Miró, en San Luis, las estrellas
Y un amanecer, sus huellas
En Matehuala, dejó

Qué perro, pero qué noble animal
Qué perro, nunca se me ha de olvidar

Cuando pasó por Saltillo
Topó con muchos coyotes
Mató y corrió por los montes
Para, su viaje, seguir

En Monterrey y Sabinas
Sintió que pronto lo hallaba
Cansado, ya se doblaba
Pero no quiso dormir

Qué perro, pero qué noble animal
Qué perro, nunca se me ha de olvidar

Luego cruzó la frontera
Venteando del otro lado
Al amo que había buscado
Hasta que, al fin, lo encontró

Se echó en una sepultura
Donde estaba un letrero
Aquí, se encuentra un bracero
Y el noble perro murió

Qué perro, pero qué noble animal
Qué perro, nunca se me ha de olvidar

Strom und Canelo

Er ging, folgte der Spur
Seines Herrn, der nicht zurückkehrte
Er hatte mehr als drei Tage
Nichts essen wollen

Er war ein gewöhnlicher und brauner Hund
Der Hund, von dem ich spreche
Man nannte ihn fandanguero
Als sie sahen, wie er wuchs

Was für ein Hund, was für ein edles Tier
Was für ein Hund, ich werde ihn nie vergessen

Er ging eines Oktobernachts
Von dort, aus San Juan del Río
Er spürte weder Hunger noch Kälte
Er wollte seinen Herrn finden

Er kam weit nach Querétaro
Sah in San Luis die Sterne
Und eines Morgens hinterließ er
Seine Spuren in Matehuala

Was für ein Hund, was für ein edles Tier
Was für ein Hund, ich werde ihn nie vergessen

Als er durch Saltillo kam
Stieß er auf viele Kojoten
Er tötete und rannte durch die Berge
Um seine Reise fortzusetzen

In Monterrey und Sabinas
Fühlte er, dass er ihn bald fand
Müde, schon knickte er ein
Doch wollte er nicht schlafen

Was für ein Hund, was für ein edles Tier
Was für ein Hund, ich werde ihn nie vergessen

Dann überquerte er die Grenze
Schnüffelte von der anderen Seite
Den Herrn, den er gesucht hatte
Bis er ihn schließlich fand

Er legte sich auf ein Grab
Wo ein Schild stand
Hier liegt ein Arbeiter
Und der edle Hund starb

Was für ein Hund, was für ein edles Tier
Was für ein Hund, ich werde ihn nie vergessen

Escrita por: Homero Aguilar