50 Primavere
Quel 25 aprile
la guerra era di casa
pioveva forte fuori dalla chiesa.
La fame era nell'aria,
la vita una scommessa
ma il prete continuava la sua messa.
Tu col vestito bianco,
tu con le scarpe nuove,
vi siete detti si,
davanti a quell'altare.
E insieme per la vita
vi siete incamminati
tra il tempo, le promesse e le speranze.
La guerra che finiva,
i balli americani,
l'Italia da rifare con le mani.
I 10 alla schedina
i figli all'improvviso
la casa troppo stretta
e io che crescevo troppo in fretta.
Ma dimmi come si fa
a stare come voi
insieme per la vita;
che a me, l'amore quando c'è
mi sembra sempre fuoco
e invece dura poco.
Sarà che anime di razza
è un po' che non ne fanno più.
Quel 25 aprile
ritorna tutti gli anni
e tutti gli anni vi ritrova insieme.
Avete visto il mare
e il secolo cambiare
il papa buono e l'uomo sulla luna.
C'è chi vi chiama nonni
e che c'ha già vent'anni,
è il tempo che trascorre ma non passa.
Tu col capelli bianchi,
tu con gli occhiali nuovi,
vi dite ancora si
davanti al piatto di ogni giorno.
Ma sarà fatalità,
fortuna o che ne so
ma siete ancora insieme.
E sembra amore nato ieri
e invece sono già
cinquanta primavere.
E noi con tutto da imparare
siam qui a improvvisare amore.
Quel 25 aprile
pioveva e gli invitati
dicevano "Che sposi fortunati".
50 Frühlinge
Der 25. April
Der Krieg war zu Hause
Es regnete stark vor der Kirche.
Der Hunger lag in der Luft,
Das Leben war ein Wettspiel,
Doch der Priester hielt seine Messe weiter.
Du im weißen Kleid,
Du mit den neuen Schuhen,
Ihr habt euch ja gesagt,
Vor diesem Altar.
Und gemeinsam für das Leben
Seid ihr losgegangen
Durch die Zeit, die Versprechen und die Hoffnungen.
Der Krieg, der endete,
Die amerikanischen Tänze,
Italien, das mit den Händen neu gemacht werden musste.
Die 10 im Tippschein,
Die Kinder kamen plötzlich,
Das Haus zu eng
Und ich wuchs viel zu schnell.
Aber sag mir, wie macht man das,
So zu sein wie ihr,
Gemeinsam für das Leben;
Denn für mich, wenn die Liebe da ist,
Scheint es immer Feuer zu sein
Und doch hält es nicht lange.
Es wird gesagt, dass es keine
Seelen von edler Art mehr gibt.
Der 25. April
Kommt jedes Jahr zurück
Und findet euch jedes Jahr wieder zusammen.
Ihr habt das Meer gesehen
Und das Jahrhundert sich verändern,
Der gute Papst und der Mann auf dem Mond.
Es gibt welche, die euch Großeltern nennen
Und die schon zwanzig sind,
Es ist die Zeit, die vergeht, aber nicht vorbei ist.
Du mit den weißen Haaren,
Du mit den neuen Brillen,
Ihr sagt euch immer noch ja
Vor dem Teller des Alltags.
Aber ist es Schicksal,
Glück oder was weiß ich,
Aber ihr seid immer noch zusammen.
Und es scheint, als wäre die Liebe gestern geboren
Und doch sind es schon
Fünfzig Frühlinge.
Und wir, mit allem, was wir lernen müssen,
Sind hier, um die Liebe zu improvisieren.
Der 25. April
Es regnete und die Gäste
Sagten: "Was für glückliche Brautpaare."