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Er hatte einen safrangelben Kragen

Quartetto Cetra

Aveva un bavero

Nelle sere fredde e scure
presso il fuoco del camino,
quante storie, quante fiabe
raccontava il mio nonnino.

La più bella ch'io ricordo
è la storia di un amore,
di un amore appassionato
che felice non finì.

Ed il cuore di un poeta
a tal punto intenerì
che la storia di quei tempi
mise in musica così:

Aveva un bavero color zafferano
e la marsina color ciclamino,
veniva a piedi da Lodi a Milano
per incontrare la bella Gigogin.

Passeggiando per la via
le cantava "Mio dolce amor,
Gigogin speranza mia
coi tuoi baci mi rubi il cuo"r.

(Parlato)
E la storia continua:
Lui fu mandato soldatino in Piemonte
ed ogni mattina le inviava un fiore
sull'acqua di una roggia
che passava per Milano.
Finchè un giorno:

Lui, saputo che il ritorno
finalmente era vicino,
sopra l'acqua un fior d'arancio
deponeva un bel mattino.

Lei, vedendo e indovinando
la ragione di quel fiore,
per raccoglierlo si spinse
tanto tanto che cascò.

Sopra l'acqua, con quel fiore,
verso il mare se ne andò,
e anche lui, per il dolore,
dal Piemonte non tornò.

Aveva un bavero color zafferano
e la marsina color ciclamino,
veniva a piedi da Lodi a Milano
per incontrare la bella Gigogin.

Lei lo attese nella via
fra le stelle stringendo un fior
e in un sogno di poesia
si trovarono uniti ancor.

(Parlato)
Stretta la foglia larga la via
dite la vostra
che noi abbiamo detto:
Un bavero color zafferamo.

La storia di un amor!

Er hatte einen safrangelben Kragen

In den kalten, dunklen Abenden
am Feuer des Kamins,
wie viele Geschichten, wie viele Märchen
erzählte mein Opa.

Die schönste, die ich erinnere,
ist die Geschichte einer Liebe,
von einer leidenschaftlichen Liebe,
die glücklich nicht endete.

Und das Herz eines Poeten
berührte es so sehr,
dass die Geschichte jener Zeiten
so in Musik gefasst wurde:

Er hatte einen safrangelben Kragen
und einen ciclaminfarbenen Frack,
er kam zu Fuß von Lodi nach Mailand,
um die schöne Gigogin zu treffen.

Während er die Straße entlangging,
sang er ihr "Meine süße Liebe,
Gigogin, meine Hoffnung,
mit deinen Küssen stiehlst du mir das Herz."

(Gesprochen)
Und die Geschichte geht weiter:
Er wurde als Soldat ins Piemont geschickt
und jeden Morgen schickte er ihr eine Blume
auf dem Wasser eines Baches,
das durch Mailand floss.
Bis eines Tages:

Er, als er erfuhr, dass die Rückkehr
endlich nah war,
legte an einem schönen Morgen
auf das Wasser eine Orangenblüte.

Sie, als sie sah und erriet,
warum diese Blume da war,
beugte sich so weit, um sie zu pflücken,
dass sie fiel.

Auf dem Wasser, mit dieser Blume,
ging sie zum Meer,
und auch er, aus Schmerz,
kam nicht aus dem Piemont zurück.

Er hatte einen safrangelben Kragen
und einen ciclaminfarbenen Frack,
er kam zu Fuß von Lodi nach Mailand,
um die schöne Gigogin zu treffen.

Sie wartete auf ihn auf der Straße
zwischen den Sternen, eine Blume haltend
und in einem Traum der Poesie
fanden sie sich wieder vereint.

(Gesprochen)
Eng das Blatt, weit der Weg,
gebt eure Meinung ab,
denn wir haben gesagt:
Ein safrangelber Kragen.

Die Geschichte einer Liebe!

Escrita por: M. Panzeri / V. Ripa