395px

Unaufhörlich

Raimon

Indesinenter

Nosaltres sabíem
d'un únic senyor
i vèiem com
esdevenia
gos.
Envilit pel ventre,
per l'afalac al ventre,
per la por,
s'ajup sota el fuet
amb foll oblit
de la raó
que té.
Arnat, menjat
de plagues,
sense parar llepava
l'aspra mà
que l'ha fermat
des de tant temps
al fang.
Li hauria estat
senzill de fer
del seu silenci mur
impenetrable, altíssim:
va triar
la gran vergonya mansa
dels lladrucs.
Mai no hem pogut,
però, desesperar
del vell vençut
i elevem en la nit
un cant a crits,
car les paraules vessen
de sentit.
L'aigua, la terra,
l'aire, el foc
són seus,
si s'arrisca d'un cop
a ser qui és.
Caldrà que digui
de seguida prou,
que vulgui ara
caminar de nou,
alçat, sense repòs,
per sempre més
home salvat en poble,
contra el vent.
Salvat en poble,
ja l'amo de tot,
no gos mesell,
sinó l'únic senyor.

Unaufhörlich

Wir wussten
von einem einzigen Herrn
und sahen, wie
er wurde
zum Hund.
Entwürdigt vom Bauch,
wegen der Schmeichelei zum Bauch,
wegen der Angst,
beugt er sich unter dem Peitschenhieb
mit verrücktem Vergessen
von der Vernunft,
die er hat.
Abgemagert, gefressen
von Plagen,
leckte unaufhörlich
die raue Hand,
welche ihn gefesselt hat
seit so langer Zeit
im Schlamm.
Es wäre ihm
einfach gewesen,
seinen stummen Wall
undurchdringlich, hoch:
er wählte
die große sanfte Schande
von den Bellen.
Doch wir konnten
niemals verzweifeln
über den alten Besiegten
und erheben in der Nacht
ein Geschrei,
denn die Worte überfließen
von Sinn.
Das Wasser, die Erde,
die Luft, das Feuer
gehören ihm,
wenn er sich einmal wagt,
zu sein, wer er ist.
Er muss sofort
genug sagen,
will jetzt
wieder gehen,
aufrecht, ohne Rast,
für immer mehr
ein geretteter Mann im Volk,
gegen den Wind.
Gerettet im Volk,
schon der Herr von allem,
kein schüchterner Knecht,
sondern der einzige Herr.

Escrita por: Raimon