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Bleib bei mir

Riccardo Cocciante

Resta Con Me

Resta con me
Ascolta il tempo che si è addormentato
Ho chiuso gli occhi come un bambino
Da fuori il mondo che si è già fermato
E' solo un'ombra stesa sul cuscino

Da mille anni sto aspettando il tuo viso
Da troppo tempo cerco le tue mani
Da troppe notti sogno il tuo sorriso
Adesso dici finirà domani

Resta con me
Io ti condurrò per mano
A scoprire le parole di vetro
Che il vento scrive tra i giardini del nord
E non torna più indietro

Resta con me
Quando bussa alla porta
La notte con il suo martello nero
E il vento scricchiola attraverso i muri
Ci sembra quasi che frantumi il cielo

Resta con me
Per stupirmi ogni giorno
Per violentare le mie squallide notti
Notti perdute dentro a un'osteria,
Io e la mia poesia

Resta con me
La mia strana pazzia, indispensabile follia
Resta con me

Resta con me
Con i miei occhi così disperati
Arrossati da troppi uragani
Da troppo vino, da troppi amori
Senza speranza, senza mai domani

Resta con me
A cancellare le ingiurie
Che il tempo scrive sopra i nostri visi
Come graffiti di un metrò lontano
E beffeggiamo il giorno di sorrisi

Resta con me
A spiare cosa fa il rumore
Quando il silenzio lo scaccia lontano
E resta solo il tempo per l'amore
L'amore stretto qui nella mia mano

Resta con me
A tormentare anche il cielo
Che a volte sputa sulla mia poesia
E vende amore solo a borsa nera
Quando il sole va via

Resta con me
A guardare il mio cuore
Cadere a pezzi sopra il pavimento
Sembra una stella, una stella che muore
Sbriciolata dal vento

Resta con me
Ogni ora, ogni giorno
Fino alla fine del tempo e del mondo

Resta con me
Ogni ora, ogni giorno
Fino alla fine del tempo e del mondo
Resta con me

Bleib bei mir

Bleib bei mir
Hör den Schlaf der Zeit, die sich gelegt hat
Ich schloss die Augen wie ein Kind
Draußen die Welt, die schon stillsteht
Es ist nur ein Schatten, der sich aufs Kissen legt

Seit tausend Jahren warte ich auf dein Gesicht
Zu lange suche ich nach deinen Händen
Zu viele Nächte träume ich von deinem Lächeln
Jetzt sagst du, es wird morgen enden

Bleib bei mir
Ich werde dich an die Hand nehmen
Um die Worte aus Glas zu entdecken
Die der Wind zwischen den Gärten des Nordens schreibt
Und nicht mehr zurückkommt

Bleib bei mir
Wenn die Nacht an die Tür klopft
Mit ihrem schwarzen Hammer
Und der Wind durch die Wände knarrt
Scheint es fast, als würde er den Himmel zerbrechen

Bleib bei mir
Um mich jeden Tag zu überraschen
Um meine tristen Nächte zu durchdringen
Nächte verloren in einer Kneipe,
Ich und meine Poesie

Bleib bei mir
Mein seltsamer Wahnsinn, unverzichtbarer Wahnsinn
Bleib bei mir

Bleib bei mir
Mit meinen Augen, so verzweifelt
Errötet von zu vielen Stürmen
Von zu viel Wein, von zu vielen Lieben
Ohne Hoffnung, ohne jemals morgen

Bleib bei mir
Um die Beleidigungen zu tilgen
Die die Zeit über unsere Gesichter schreibt
Wie Graffiti einer fernen U-Bahn
Und wir verspotten den Tag mit Lächeln

Bleib bei mir
Um zu lauschen, was das Geräusch macht
Wenn die Stille es weit weg vertreibt
Und nur die Zeit für die Liebe bleibt
Die Liebe, fest hier in meiner Hand

Bleib bei mir
Um auch den Himmel zu quälen
Der manchmal auf meine Poesie spuckt
Und Liebe nur auf dem Schwarzmarkt verkauft
Wenn die Sonne verschwindet

Bleib bei mir
Um zu sehen, wie mein Herz
In Stücke auf den Boden fällt
Es sieht aus wie ein Stern, ein Stern, der stirbt
Zerbröselt vom Wind

Bleib bei mir
Jede Stunde, jeden Tag
Bis zum Ende der Zeit und der Welt

Bleib bei mir
Jede Stunde, jeden Tag
Bis zum Ende der Zeit und der Welt
Bleib bei mir

Escrita por: Riccardo Cocciante