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Junge, die du ruderst

Rolando Alárcon

Mocito que vas remando

(Parabién)

Mocito que vas remando en tu lancha engalanada,
atrácate para el muelle que quiero ver a mi amada.
Siete días que me espera aquella preciosa flor:
el canal no lo cruzaba por causa de un ventarrón.

Rema rápido, mocito, no vengas a demorar,
que llegando yo a Dalcahue allá me voy a casar.
Qué cara tendrá el curita con su iglesia preparada:
la cara de las cantoras con guitarras afinadas.

Y el acordeón de don Pedro que toca de maravilla
periconas, resfalosas, parabienes y sirillas.
Quedó todo preparado, un curanto para un rey,
mocito no te apuraste y empieza el viento otra vez.

Mocito que vas remando en la mitad del canal
nos pilló la ventolera, ya no volveremos más.
Pobrecita novia mía, quedó vestida de flor
mientras yo duermo en el agua, mi parabién no escuchó.

Junge, die du ruderst

(Parabién)

Junge, die du ruderst in deinem festlich geschmückten Boot,
leg an am Steg an, ich will meine Geliebte sehen, so rot.
Sie wartet seit sieben Tagen, diese kostbare Blüte hier:
Der Kanal ließ sich nicht überqueren, wegen des starken Winds, oh wie schwer.

Rudere schnell, Junge, komm nicht zu spät,
wenn ich in Dalcahue ankomme, dann wird geheiratet, das steht.
Wie wird der Pfarrer schauen, mit seiner Kirche bereit:
Die Gesichter der Sängerinnen, mit Gitarren, die klingen so weit.

Und das Akkordeon von Don Pedro, das spielt wunderbar,
Periconas, rutschige Melodien, Glückwünsche und mehr, oh ja.
Alles ist vorbereitet, ein Festmahl für einen König,
Junge, du hast dich nicht beeilt, und der Wind bläst wieder, oh wie trügerisch.

Junge, die du ruderst, mitten im Kanal,
hat uns der Sturm erwischt, wir kommen nicht mehr zurück, das ist die Wahl.
Arme Braut von mir, sie blieb als Blüte gekleidet,
während ich im Wasser schlafe, mein Glückwunsch nicht erreicht.

Escrita por: Rolando Alarcon