Mi Dolor (Tango)
Vuelvo de tierras muy lejanas donde ayer
Fuera a buscar olvido a mi dolor
Consuelo al alma que sufrió, al creer
En los engaños y promesas del amor
Rumbo al olvido, que es un bálsamo al sufrir
Partí llevando en mi amargura
El cruel recuerdo de la ventura
Que en otros tiempos junto a ti creí vivir
Fui
Esclavo de tu corazón
Y a tus caprichos yo cedí
Y me pagaste con traición
Hoy, curada mi alma de su herida
Pienso que nunca he de volver
A mendigar tu querer
Porque allá donde fui
Mis pesares a olvidar
Del amor conocí
Las delicias hasta embriagar
Mi dolor llegó a curar
Mi pasión sólo dio
Los sentidos para amar
Pero mi alma dejó
Su pureza conservar
Y así pronto llegó
Sus tristezas a olvidar
Pero hoy te he visto junto a mi lado pasar
Mi corazón tan rápido latió
Que aquella herida que creí curar
Ante tu vista de improviso se entreabrió
Pues no bastaron para calmar mi dolor
Ni las caricias ni el olvido
De nuevo sufro por ser querido
Y hoy, como entonces, soy esclavo de tu amor
Mein Schmerz (Tango)
Ich komme aus fernen Ländern, wo ich gestern
Nach Vergessen suchte für meinen Schmerz.
Trost für die Seele, die litt, als sie glaubte
An die Täuschungen und Versprechen der Liebe.
Auf dem Weg zum Vergessen, das ein Balsam für das Leiden ist,
Brachte ich meine Bitterkeit mit.
Die grausame Erinnerung an das Glück,
Von dem ich einst glaubte, es mit dir zu leben.
Ich war
Sklave deines Herzens
Und deinen Launen gab ich nach.
Und du hast mich mit Verrat bezahlt.
Heute, geheilt meine Seele von ihrer Wunde,
Denke ich, dass ich niemals zurückkehren werde,
Um deine Liebe zu betteln.
Denn dort, wo ich war,
Um meine Sorgen zu vergessen,
Kannte ich von der Liebe
Die Freuden bis zur Trunkenheit.
Mein Schmerz wurde geheilt,
Meine Leidenschaft gab nur
Die Sinne zum Lieben.
Aber meine Seele ließ
Ihre Reinheit bewahren.
Und so kam bald
Das Vergessen der Traurigkeiten.
Doch heute habe ich dich an meiner Seite vorbeigehen sehen.
Mein Herz schlug so schnell,
Dass die Wunde, die ich glaubte geheilt zu haben,
Vor deinem Anblick plötzlich wieder aufbrach.
Denn weder die Zärtlichkeiten noch das Vergessen
Reichten aus, um meinen Schmerz zu lindern.
Wieder leide ich, weil ich geliebt werde,
Und heute, wie damals, bin ich Sklave deiner Liebe.