Porto Sentido
Quem vem e atravessa o rio
Junto à serra do Pilar
Vê um velho casario
Que se estende até ao mar
Quem te vê ao vir da ponte
És cascata, são joanina
Erguida sobre um monte
No meio da neblina
Por ruelas e calçadas
Da Ribeira até à Foz
Por pedras sujas e gastas
E lampiões tristes e sós
E esse teu ar grave e sério
Num rosto de cantaria
Que nos oculta o mistério
Dessa luz bela e sombria
Ver-te assim abandonado
Nesse timbre pardacento
Nesse teu jeito fechado
De quem mói um sentimento
E é sempre a primeira vez
Em cada regresso a casa
Rever-te nessa altivez
De milhafre ferido na asa
Porto Sentido
Wer kommt und den Fluss überquert
Neben dem Serra do Pilar
Sieht ein altes Gemäuer
Das sich bis zum Meer erstreckt
Wer dich sieht, wenn du von der Brücke kommst
Bist Wasserfall, bist sanft und klar
Erhoben auf einem Hügel
Mitten im Nebel
Durch Gassen und Straßen
Von der Ribeira bis zur Foz
Über schmutzige und abgetragene Steine
Und traurige, einsame Laternen
Und dieser ernste, schwere Blick
In einem Gesicht aus Stein
Das uns das Geheimnis verbirgt
Von diesem schönen, düsteren Licht
Dich so verlassen zu sehen
In diesem grauen Timbre
In deiner verschlossenen Art
Wie jemand, der ein Gefühl mahlt
Und es ist immer das erste Mal
Bei jeder Rückkehr nach Hause
Dich wiederzusehen in dieser Hoheit
Wie ein verletzter Milan im Flügel