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Der Blinde von Tormes

Saurom

El lazarillo De Tormes

En la ribera del río Tormes fui criado
En un ambiente hostil sobreviví robando
Mi pobre triste madre me entregó a un ciego
Que será mi amo y yo sus manos

La picaresca se adueñó de nuestras vidas
Una vida tan cruel donde no había salida
El viejo me enseñó el arte del engaño
Me sentí más fuerte cada día

La vida es una batalla
La suerte que hay que vencer
Y cuando ataca el hambre ya no hay nada que perder
El ciego y el escudero
El fraile o el alguacil
Jamás me dieron a cambio tanto como yo les di

Entre limosnas mendigaba por las calles
Con la avaricia de quien nunca se complace
Dejé a mis amos porque no creía en milagros
Me compré una espada y todo en vano

Seguí el camino que siguen los fracasados
Pero encontré un que hacer, me hice un hombre honrado
El cuento me quiso casar con la princesa
Pero siempre amé a la sirvienta

La vida es una batalla
La suerte que hay que vencer
Y cuando ataca el hambre ya no hay nada que perder
El ciego y el escudero
El fraile o el alguacil
Jamás me dieron a cambio tanto como yo les di

Y ahora los libros cuentan mi vida
Para la historia fui un perdedor
Un pillo sin futuro, un tunante, un pobre ladrón
Pero luché contra la miseria
De un siglo de oro que se olvidó
Que lo que no te mata, te hace fuerte y pule el corazón

Der Blinde von Tormes

An den Ufern des Tormes bin ich aufgewachsen
In einer feindlichen Umgebung überlebte ich durch Diebstahl
Meine arme, traurige Mutter gab mich einem Blinden
Der mein Herr sein wird und ich seine Hände

Die Schlitzohrigkeit übernahm unser Leben
Ein so grausames Leben, aus dem es keinen Ausweg gab
Der Alte lehrte mich die Kunst des Betrugs
Ich fühlte mich jeden Tag stärker

Das Leben ist ein Kampf
Das Glück, das man besiegen muss
Und wenn der Hunger angreift, gibt es nichts mehr zu verlieren
Der Blinde und der Knappe
Der Mönch oder der Polizeibeamte
Gaben mir niemals so viel zurück, wie ich ihnen gab

Ich bettelte um Almosen auf den Straßen
Mit der Gier dessen, der sich nie zufrieden gibt
Ich verließ meine Herren, weil ich nicht an Wunder glaubte
Kaufte mir ein Schwert und alles umsonst

Ich folgte dem Weg der Gescheiterten
Aber ich fand eine Beschäftigung, wurde ein ehrlicher Mann
Die Geschichte wollte mich mit der Prinzessin verheiraten
Doch ich liebte immer die Dienstmagd

Das Leben ist ein Kampf
Das Glück, das man besiegen muss
Und wenn der Hunger angreift, gibt es nichts mehr zu verlieren
Der Blinde und der Knappe
Der Mönch oder der Polizeibeamte
Gaben mir niemals so viel zurück, wie ich ihnen gab

Und jetzt erzählen die Bücher von meinem Leben
Für die Geschichte war ich ein Verlierer
Ein Gauner ohne Zukunft, ein Schlitzohr, ein armer Dieb
Doch ich kämpfte gegen das Elend
Einer Goldenen Ära, die vergessen wurde
Dass was dich nicht tötet, macht dich stark und schleift das Herz

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