395px

Ven

Schneewittchen

Komm

Schon als Kind hab ich überall nach dir gesucht
Keine Chance hab ich vertan und jeden Augenblick verflucht
Der mich dir nicht nah gebracht, alles habe ich gemacht
Alles hab ich durchprobiert, doch es ist nicht viel passiert

Die Tabletten meiner Mutter haben alle nicht gewirkt
Und schon früh musst ich erfahren, dass es sich so leicht nicht stirbt
Kein Wasser war zu tief und kein Dach war mir zu schief
Und auf keiner Dampferfahrt blieb ich sonntags auf dem Schiff

Jeder Strick und jede Kette, jeder Ast und jede Decke
Jede Plastiktüte, jeder Nagel, jedes Messer, jede Gabel
Fünf Mixer, Bügeleisen, Schrank
Was ich auch tat, ich war mal allerhöchstens krank

Überall und irgendwie warst du da und trafst mich nie
Kein Benzinkanister half mir und auch keine scheiß Chemie
Arme hoch und Augen zu auf der Autobahn
Die Leitplanke durchbrochen, in den Graben gefahren

Komm, weil ich dich brauch
Komm und hilf mir doch
Komm jetzt endlich zu mir
Ich sehn mich so, ich sehn mich nach dir

Ich sprang in den Löwenkäfig und ins Osterfeuer rein
Lief im Speergebiet herum, brach jeden Widder wieder ein
Hab mich sinnlos rumgetrieben, Bungeejumping, rund um Sport
Gar nichts konnte mich klein kriegen, ich lief ja auch nicht wirklich fort

Dann wurd ich Testperson in der Medizin
Gab meinen Körper für die Unfallforschung hin
Ich jobbte rum, als Tierdompteurin, als Spion
Alles, das was gefährlich, wurde mir Passion

HIV-resistent, keine Krankheit, die mich kennt
Keine Liebe, die mich sucht, mein Gott, hast du mich verflucht
Überall und irgendwie bist du da und triffst mich nie
Gibt's für mich eine Erlösung, sag mir wann und wo und wie

Ich steig in jedes fremde Auto, nehm nur noch unbekannte mit
Immer in der heißen Hoffnung, dass es mich jetzt endlich trifft
Mit nem Massenmörder bin ich aus der Anstalt abgehauen
Alles hat er abgeschlachtet, nur zu mir wars nur Vertrauen

Komm, weil ich dich brauch
Komm und hilf mir doch
Und fass mich jetzt an

Komm, weil ich dich brauch
Und hilf mir doch
Komm, hilf mir doch
Und fass mich jetzt an

Ven

Desde niño te busqué por todas partes
No perdí ninguna oportunidad y maldecí cada momento
Que no me acercara a ti, hice todo lo posible
Probé de todo, pero no pasó mucho

Las pastillas de mi madre no funcionaron
Y desde temprano aprendí que no es tan fácil morir
Ningún agua era demasiado profunda y ningún techo era demasiado inclinado
Y en ningún viaje en barco me quedé los domingos en la nave

Cada cuerda y cada cadena, cada rama y cada manta
Cada bolsa de plástico, cada clavo, cada cuchillo, cada tenedor
Cinco batidoras, planchas, armario
Hice de todo, como mucho estuve enfermo

En todas partes y de alguna manera estabas ahí y nunca me encontraste
Ningún bidón de gasolina me ayudó y tampoco ninguna maldita química
Brazos arriba y ojos cerrados en la autopista
Rompiendo la barrera de contención, cayendo en la zanja

Ven, porque te necesito
Ven y ayúdame
Ven ahora finalmente a mí
Te anhelo tanto, te anhelo a ti

Salté a la jaula de los leones y al fuego de Pascua
Caminé por la zona de lanzas, rompí cada barrera de nuevo
Me paseé sin sentido, bungee jumping, todo tipo de deportes
Nada podía derrotarme, tampoco estaba realmente huyendo

Luego fui sujeto de prueba en medicina
Entregué mi cuerpo para la investigación de accidentes
Trabajé como domadora de animales, como espía
Todo lo peligroso se convirtió en mi pasión

Resistente al VIH, ninguna enfermedad me conoce
Ningún amor me busca, Dios mío, ¿me has maldecido?
En todas partes y de alguna manera estás ahí y nunca me encuentras
¿Hay una redención para mí? Dime cuándo y dónde y cómo

Me subo a cualquier auto ajeno, solo llevo a desconocidos
Siempre con la ardiente esperanza de que finalmente me alcance
Escapé de la institución con un asesino en serie
Mató a todos, pero solo confiaba en mí

Ven, porque te necesito
Ven y ayúdame
Y tócame ahora

Ven, porque te necesito
Y ayúdame
Ven, ayúdame
Y tócame ahora

Escrita por: