Baudelaire
Que j'aime voir chère indolente
De ton corps si beau
Comme une étoffe vacillante
Miroiter la peau
Sur ta chevelure profonde
Aux âcres parfums
Mer odorante et vagabonde
Aux flots bleus et bruns
Comme un navire qui s'éveille
Au vent du matin
Mon âme rêveuse appareille
Pour un ciel lointain
Tes yeux où rien ne se révèle
De doux ni d'amer
Sont deux bijoux froids où se mêlent
L'or avec le fer
À te voir marcher en cadence
Belle d'abandon
On dirait un serpent qui danse
Au bout d'un bâton
Sous le fardeau de ta paresse
Ta tête d'enfant
Se balance avec la mollesse
D'un jeune éléphant
Et ton corps se penche et s'allonge
Comme un fin vaisseau
Qui roule bord sur bord et plonge
Ses vergues dans l'eau
Comme un flot grossi par la fonte
Des glaciers grondants
Quand l'eau de ta bouche remonte
Au bord de tes dents
Je crois boire un vin de Bohême
Amer et vainqueur
Un ciel liquide qui parsème
D'étoiles mon cœur !
Baudelaire
Wie ich es liebe, dich zu sehen, teure Träumerin
Von deinem schönen Körper
Wie ein flimmerndes Tuch
Spiegelt sich die Haut
In deinem tiefen Haar
Mit scharfen Düften
Duftendes, umherziehendes Meer
Mit blauen und braunen Wellen
Wie ein Schiff, das erwacht
Im Morgenwind
Setzt meine träumerische Seele
Segel für einen fernen Himmel
Deine Augen, in denen sich nichts offenbart
Weder süß noch bitter
Sind zwei kalte Juwelen, in denen sich
Gold mit Eisen vermischt
Dich im Takt gehen zu sehen
Schön in deiner Hingabe
Es sieht aus wie eine Schlange, die tanzt
Am Ende eines Stocks
Unter der Last deiner Faulheit
Schwingt dein Kinderkopf
Mit der Sanftheit
Eines jungen Elefanten
Und dein Körper neigt sich und streckt sich
Wie ein feines Schiff
Das von Bord zu Bord rollt und
Seine Masten ins Wasser taucht
Wie eine Welle, die durch das Schmelzen
Der grollenden Gletscher anschwillt
Wenn das Wasser deines Mundes aufsteigt
An den Rand deiner Zähne
Ich glaube, ich trinke einen Wein aus Böhmen
Bitter und siegreich
Ein flüssiger Himmel, der
Sternen in mein Herz streut!