No Rancho Fundo
No rancho fundo
Bem pra lá do fim do mundo
Onde a dor e a saudade
Contam coisas da cidade
No rancho fundo
De olhar triste, profundo
Um moreno canta as mágoas
Tendo os olhos rasos d'água
Pobre moreno
Que de tarde, no sereno
Espera a Lua no terreiro
Tendo um cigarro por companheiro
Sem um aceno
Ele pega na viola
E a Lua, por esmola
Vem pro quintal deste moreno
No rancho fundo
Bem pra lá do fim do mundo
Nunca mais houve alegria
Nem de noite, nem de dia
Os arvoredos
Já não contam mais segredos
E a última palmeira
Já morreu na cordilheira
Os passarinhos
Internaram-se nos ninhos
De tão triste essa tristeza
Enche de treva a natureza
Tudo porque
Só por causa do moreno
Que era grande, hoje é pequeno
Para uma casa de sapê
Im tiefen Rancho
Im tiefen Rancho
Weit jenseits vom Ende der Welt
Wo Schmerz und Sehnsucht
Geschichten aus der Stadt erzählen
Im tiefen Rancho
Mit einem traurigen, tiefen Blick
Singt ein Dunkelhäutiger seine Kummer
Mit tränennassen Augen
Armer Dunkelhäutiger
Der am Abend, in der Kühle
Auf den Mond im Hof wartet
Mit einer Zigarette als Begleiter
Ohne ein Zeichen
Nimmt er die Gitarre zur Hand
Und der Mond, als Almosen
Kommt in den Garten dieses Dunkelhäutigen
Im tiefen Rancho
Weit jenseits vom Ende der Welt
Gab es nie wieder Freude
Weder nachts noch tagsüber
Die Bäume
Erzählen keine Geheimnisse mehr
Und die letzte Palme
Ist in den Bergen gestorben
Die Vögel
Haben sich in ihre Nester zurückgezogen
So traurig ist diese Traurigkeit
Die die Natur in Dunkelheit hüllt
Alles nur weil
Nur wegen des Dunkelhäutigen
Der einst groß war, jetzt klein ist
Für ein Haus aus Schilfrohr