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Schmetterlinge

Silvio Rodriguez

Mariposas

Hoy viene a ser como la cuarta vez que espero
desde que sé que no vendrás más nunca.
He vuelto a ser aquel cantar del aguacero
que hizo casi legal su abrazo en tu cintura.

Y tú apareces en mi ventana,
suave y pequeña, con alas blancas.
Yo ni respiro para que duermas
y no te vayas.

Que maneras más curiosas
de recordar tiene uno,
que maneras más curiosas:
hoy recuerdo mariposas
que ayer sólo fueron humo,
mariposas, mariposas
que emergieron de lo oscuro
bailarinas, silenciosas.

Tu tiempo es ahora una mariposa,
navecita blanca, delgada, nerviosa.
Siglos atrás inundaron un segundo
debajo del cielo, encima del mundo

Tu tiempo es ahora una mariposa,
navecita blanca, delgada, nerviosa.
Siglos atrás inundaron un segundo
debajo del cielo, encima del mundo

Así eras tú en aquellas tardes divertidas,
así eras tú de furibunda compañera.
Eras como esos días en que eres la vida
y todo lo que tocas se hace primavera.
Ay, mariposa, tú eres el alma
de los guerreros que aman y cantan,
y eres el nuevo ser que se asoma por mi garganta

Que maneras más curiosas
de recordar tiene uno,
que maneras más curiosas:
hoy recuerdo mariposas
que ayer sólo fueron humo,
mariposas, mariposas
que emergieron de lo oscuro
bailarinas, silenciosas,

Tu tiempo es ahora una mariposa,
navecita blanca, delgada, nerviosa,
Siglos atrás inundaron un segundo
debajo del cielo, encima del mundo.

Tu tiempo es ahora una mariposa,
navecita blanca, delgada, nerviosa,
Siglos atrás inundaron un segundo
debajo del cielo, encima del mundo.

Tu tiempo es ahora una mariposa,
navecita blanca, delgada, nerviosa,
Siglos atrás inundaron un segundo
debajo del cielo, encima del mundo.

Schmetterlinge

Heute ist es das vierte Mal, dass ich warte
seit ich weiß, dass du nie mehr kommen wirst.
Ich bin wieder der Gesang des Regens geworden,
das fast legal deinen Arm umschlungen hat.

Und du erscheinst an meinem Fenster,
weich und klein, mit weißen Flügeln.
Ich halte den Atem an, damit du schläfst
und nicht gehst.

Wie seltsam die Erinnerungen sind,
die man hat,
wie seltsam die Erinnerungen sind:
Heute erinnere ich mich an Schmetterlinge,
die gestern nur Rauch waren,
Schmetterlinge, Schmetterlinge,
die aus der Dunkelheit auftauchten,
tanzend, still.

Deine Zeit ist jetzt ein Schmetterling,
kleines weißes Schiffchen, dünn, nervös.
Vor Jahrhunderten überschwemmten sie einen Moment
unter dem Himmel, über der Welt.

Deine Zeit ist jetzt ein Schmetterling,
kleines weißes Schiffchen, dünn, nervös.
Vor Jahrhunderten überschwemmten sie einen Moment
unter dem Himmel, über der Welt.

So warst du an diesen lustigen Nachmittagen,
so warst du als stürmische Begleiterin.
Du warst wie diese Tage, an denen du das Leben bist
und alles, was du berührst, wird zum Frühling.
Ach, Schmetterling, du bist die Seele
von den Kriegern, die lieben und singen,
und du bist das neue Wesen, das sich in meinem Hals zeigt.

Wie seltsam die Erinnerungen sind,
die man hat,
wie seltsam die Erinnerungen sind:
Heute erinnere ich mich an Schmetterlinge,
die gestern nur Rauch waren,
Schmetterlinge, Schmetterlinge,
die aus der Dunkelheit auftauchten,
tanzend, still.

Deine Zeit ist jetzt ein Schmetterling,
kleines weißes Schiffchen, dünn, nervös,
Vor Jahrhunderten überschwemmten sie einen Moment
unter dem Himmel, über der Welt.

Deine Zeit ist jetzt ein Schmetterling,
kleines weißes Schiffchen, dünn, nervös,
Vor Jahrhunderten überschwemmten sie einen Moment
unter dem Himmel, über der Welt.

Deine Zeit ist jetzt ein Schmetterling,
kleines weißes Schiffchen, dünn, nervös,
Vor Jahrhunderten überschwemmten sie einen Moment
unter dem Himmel, über der Welt.

Escrita por: Silvio Rodríguez