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Fabel von den drei Brüdern

Silvio Rodriguez

Fábula de Los Tres Hermanos

De tres hermanos, el más grande se fue
Por la vereda a descubrir y a fundar
Y para nunca equivocarse o errar
Iba despierto y bien atento a cuanto iba a pisar

De tanto en esta posición caminar
Ya nunca el cuello se le enderezó
Y anduvo esclavo ya de la precaución
Y se hizo viejo, queriendo ir lejos, con su corta visión

Ojo que no mira más allá, no ayuda el pie
Óyeme esto y dime, dime lo que piensas tú

De tres hermanos, el de en medio se fue
Por la vereda a descubrir y a fundar
Y para nunca equivocarse o errar
Iba despierto y bien atento al horizonte igual

Pero este chico listo no podía ver
La piedra, el hoyo que vencía a su pie
Y revolcado siempre se la pasó
Y se hizo viejo, queriendo ir lejos, a dónde no llegó

Ojo que no mira más acá tampoco fue
Óyeme esto y dime, dime lo que piensas tú

De tres hermanos, el pequeño partió
Por la vereda a descubrir y a fundar
Y para nunca equivocarse o errar
Una pupila llevaba arriba y la otra en el andar

Y caminó, vereda adentro, el que más
Ojo en camino y ojo en lo por venir
Y cuando vino el tiempo de resumir
Ya su mirada estaba extraviada entre el estar y el ir

Ojo puesto en todo ya ni sabe lo que ve
Óyeme esto y dime, dime lo que piensas tú

Fabel von den drei Brüdern

Von drei Brüdern ging der älteste fort
Auf dem Weg, um zu entdecken und zu gründen
Und um niemals einen Fehler zu machen oder zu irren
Ging er wachsam und gut aufmerksam, wo er hintrat

So oft in dieser Haltung zu gehen
Wurde sein Nacken nie wieder gerade
Und er wurde zum Sklaven der Vorsicht
Und wurde alt, wollte weit weg, mit seiner kurzen Sicht

Auge, das nicht weiter sieht, hilft dem Fuß nicht
Hör mir das an und sag mir, was du denkst

Von drei Brüdern ging der Mittlere fort
Auf dem Weg, um zu entdecken und zu gründen
Und um niemals einen Fehler zu machen oder zu irren
Ging er wachsam und gut aufmerksam zum Horizont

Aber dieser schlaue Junge konnte nicht sehen
Den Stein, das Loch, das seinen Fuß besiegte
Und immer wieder fiel er hin
Und wurde alt, wollte weit weg, wohin er nicht kam

Auge, das nicht hierher schaut, war auch nicht da
Hör mir das an und sag mir, was du denkst

Von drei Brüdern ging der Jüngste fort
Auf dem Weg, um zu entdecken und zu gründen
Und um niemals einen Fehler zu machen oder zu irren
Hatte ein Auge nach oben und das andere beim Gehen

Und er ging am weitesten, derjenige, der am meisten
Auge auf dem Weg und Auge auf das, was kommt
Und als die Zeit kam, um zusammenzufassen
War sein Blick verloren zwischen dem Sein und dem Gehen

Auge auf alles, weiß nicht einmal, was es sieht
Hör mir das an und sag mir, was du denkst

Escrita por: Silvio Rodríguez