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Die Sonne gibt nichts zu trinken

Silvio Rodriguez

El Sol No Dá de Beber

Al tibio amparo de la dos catorce
Se desnudaba mi canción de amor
Llegaba el día indiscreto y torpe
Y la belleza nos hacía más pobres
Más esclavos de la ronda del reloj

Así pasaron los momentos pocos
Así pasaba la felicidad
Huyendo siempre de miradas de otros
Entretejiendo un universo loco
De caricias, dudas y complicidad

Toma de mí todo, bébetelo bien
Hay que ayunar al filo del amanecer
Toma de mí todo y todavía más
Hay que esperar un largo no de claridad
Toma de mi todo cuanto pueda ser
El Sol no da de beber

A los tristes amores mal nacidos
Y condenados por su rebelión
Daré algún día mi canción de amigo
Y fundiré mi vino con su vino
Sin perder el sueño por la excomunión

Y a quien me quiera incinerar los versos
Argumentando un folio inmemorial
Le haré la historia de este Sol adverso
Que va llorando por el universo
Esperando el día que podrá alumbrar

Toma de mí todo, bébetelo bien
Hay que ayunar al filo del amanecer
Toma de mí todo y todavía más
Hay que esperar un largo no de claridad
Toma de mi todo cuanto pueda ser
El Sol no da de beber

Toma de mí todo, bébetelo bien
Hay que ayunar al filo del amanecer
Toma de mí todo y todavía más
Hay que esperar un largo no de claridad
Toma de mi todo cuanto pueda ser
El Sol no da de beber

Toma de mí todo, bébetelo bien
Hay que ayunar al filo del amanecer
Toma de mí todo y todavía más
Hay que esperar un largo no de claridad
Toma de mi todo cuanto pueda ser
El Sol no da de beber

Die Sonne gibt nichts zu trinken

Im warmen Schutz der zwei vierzehn
Entblößte sich mein Liebeslied
Der ungeschickte, neugierige Tag kam
Und die Schönheit machte uns ärmer
Mehr Sklaven des Uhrzeigers

So vergingen die wenigen Momente
So verging das Glück
Immer auf der Flucht vor den Blicken anderer
Webend ein verrücktes Universum
Aus Zärtlichkeiten, Zweifeln und Vertrautheit

Nimm von mir alles, trink es gut
Man muss fasten am Rand der Morgendämmerung
Nimm von mir alles und noch mehr
Man muss auf ein langes Nein der Klarheit warten
Nimm von mir alles, was sein kann
Die Sonne gibt nichts zu trinken

Für die traurigen, schlecht geborenen Lieben
Und verurteilt durch ihre Rebellion
Werde ich eines Tages mein Freundeslied geben
Und meinen Wein mit ihrem Wein vermischen
Ohne den Traum wegen der Exkommunikation zu verlieren

Und wer meine Verse verbrennen will
Mit dem Argument eines uralten Blattes
Dem werde ich die Geschichte dieser widrigen Sonne erzählen
Die weinend durch das Universum zieht
Wartend auf den Tag, an dem sie erstrahlen kann

Nimm von mir alles, trink es gut
Man muss fasten am Rand der Morgendämmerung
Nimm von mir alles und noch mehr
Man muss auf ein langes Nein der Klarheit warten
Nimm von mir alles, was sein kann
Die Sonne gibt nichts zu trinken

Nimm von mir alles, trink es gut
Man muss fasten am Rand der Morgendämmerung
Nimm von mir alles und noch mehr
Man muss auf ein langes Nein der Klarheit warten
Nimm von mir alles, was sein kann
Die Sonne gibt nichts zu trinken

Nimm von mir alles, trink es gut
Man muss fasten am Rand der Morgendämmerung
Nimm von mir alles und noch mehr
Man muss auf ein langes Nein der Klarheit warten
Nimm von mir alles, was sein kann
Die Sonne gibt nichts zu trinken

Escrita por: Silvio Rodríguez