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Porto Sentido

Simone de Oliveira

Porto Sentido

Quem vem e atravessa o rio
Junto à serra do Pilar
vê um velho casario
que se estende ate ao mar

Quem te vê ao vir da ponte
és cascata, são-joanina
dirigida sobre um monte
no meio da neblina.

Por ruelas e calçadas
da Ribeira até à Foz
por pedras sujas e gastas
e lampiões tristes e sós.

E esse teu ar grave e sério
dum rosto e cantaria
que nos oculta o mistério
dessa luz bela e sombria

[refrão]
Ver-te assim abandonado
nesse timbre pardacento
nesse teu jeito fechado
de quem mói um sentimento

E é sempre a primeira vez
em cada regresso a casa
rever-te nessa altivez
de milhafre ferido na asa

Porto Sentido

Wer kommt und den Fluss überquert
Neben dem Serra do Pilar
sieht ein altes Gemäuer
das sich bis zum Meer erstreckt.

Wer dich sieht, wenn du von der Brücke kommst,
bist Wasserfall, san-joanina,
auf einem Hügel platziert
mitten im Nebel.

Durch Gassen und Straßen
von der Ribeira bis zur Foz,
über schmutzige und abgetragene Steine
und traurige, einsame Laternen.

Und dieser ernste, schwere Blick
von einem Gesicht und Gesang,
der uns das Geheimnis verbirgt
von diesem schönen, düsteren Licht.

[Refrain]
Dich so verlassen zu sehen
in diesem schmutzigen Farbton,
in dieser verschlossenen Art,
als würde man ein Gefühl zermahlen.

Und es ist immer das erste Mal
bei jeder Rückkehr nach Hause,
dich in dieser Hoheit zu sehen
wie ein verletzter Milan im Flügel.