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Die Trösterin hat das Gebäude verlassen

Sopor Aeternus

Consolatrix Has Left The Building

Strolling all alone...across the ancient cemetery...-
tell me, isn't everthing here...of a timeless green?!
I see that several visitors are also agthered here,
having an idle, little saunter on the old graveyard...just like me.

i keep a chandle burning for myself so i won't feel all alone;
we should have done so, but we never celebrated anythin here at all.

A leaden weariness creeps viscously like syrup down the hills,
felling everybody...as it crawls upon the monuments...-
only i escape its power, for the moment seem immune;
yet, two eldery ladies, guarding the right, the future tomb
are scolding me, so filled with anger, filled with envy and disdain:
"The dead are furios with you!
as you're wasting your precios time!"

Now there are faces in the carpet, there are people living in the walls;
I hear the dead are calling: "sadness lies in wait in the hours before
dawn!"

These moments, fleeting as they are, they testify to us
they are the silent witnesses of a reason about to pass;
I cannot but admit, carelessly ignoring life's finiteness,
that i am filled with fear and worry...and so much shame because of this.

Well, everthing I see, yeas all the iomages are blurred,
it's hard to guess the future in the short-sighted world.
How should this simple handicap be lightly well ignored,
considering the dreadful blindness with wich i have been born.

We should have done so, but we never celebrated anything here at all;
I hear the dead are calling: "sadness lies in wait in the darkest hours...
...right before the dawn!"

Die Trösterin hat das Gebäude verlassen

Allein schlendernd...durch den alten Friedhof...
Sag mir, ist hier nicht alles...in einem zeitlosen Grün?!
Ich sehe, dass sich auch mehrere Besucher hier versammelt haben,
und einen faulen, kleinen Spaziergang auf dem alten Friedhof machen...genau wie ich.

Ich halte eine Kerze für mich brennend, damit ich mich nicht ganz allein fühle;
wir hätten das tun sollen, aber wir haben hier nie etwas gefeiert.

Eine bleierne Müdigkeit schleicht sich zäh wie Sirup die Hügel hinunter,
und fällt über alle her...während sie über die Monumente kriecht...-
nur ich entkomme ihrer Macht, für den Moment scheine ich immun;
doch zwei ältere Damen, die das Recht, das zukünftige Grab bewachen,
schimpfen auf mich, so voller Wut, voller Neid und Verachtung:
"Die Toten sind wütend auf dich!
weil du deine kostbare Zeit verschwendest!"

Jetzt sind Gesichter im Teppich, es leben Menschen in den Wänden;
ich höre, die Toten rufen: "Traurigkeit lauert in den Stunden vor
der Dämmerung!"

Diese Momente, so flüchtig sie auch sind, bezeugen uns,
sie sind die stillen Zeugen eines Grundes, der im Begriff ist zu vergehen;
ich kann nicht anders, als zuzugeben, dass ich das Endliche des Lebens sorglos ignoriere,
dass ich voller Angst und Sorge bin...und so viel Scham deswegen empfinde.

Nun, alles, was ich sehe, ja, all die Bilder sind verschwommen,
es ist schwer, die Zukunft in dieser kurzsichtigen Welt zu erraten.
Wie sollte dieses einfache Handicap leicht ignoriert werden,
angesichts der schrecklichen Blindheit, mit der ich geboren wurde.

Wir hätten das tun sollen, aber wir haben hier nie etwas gefeiert;
ich höre, die Toten rufen: "Traurigkeit lauert in den dunkelsten Stunden...
...kurz vor der Dämmerung!"

Escrita por: Anna-Varney Cantodea