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Oh, wie wünschte ich mir

Toquinho

Ai Quem Me Dera

Ai quem me dera, terminasse a espera
E retornasse o canto simples e sem fim...
E ouvindo o canto se chorasse tanto
Que do mundo o pranto se estancasse enfim

Ai quem me dera percorrer estrelas
Ter nascido anjo e ver brotar a flor
Ai quem me dera uma manhã feliz
Ai quem me dera uma estação de amor

Ah! Se as pessoas se tornassem boas
E cantassem loas e tivessem paz
E pelas ruas se abraçassem nuas
E duas a duas fossem ser casais

Ai quem me dera ao som de madrigais
Ver todo mundo para sempre afins
E a liberdade nunca ser demais
E não haver mais solidão ruim

Ai quem me dera ouvir o nunca mais
Dizer que a vida vai ser sempre assim
E finda a espera ouvir na primavera
Alguem chamar por mim...

Oh, wie wünschte ich mir

Oh, wie wünschte ich mir, die Wartezeit wäre vorbei
Und der einfache, endlose Gesang kehrte zurück...
Und beim Hören des Gesangs so viel weinen würde
Dass die Tränen der Welt endlich versiegen würden.

Oh, wie wünschte ich mir, die Sterne zu durchstreifen
Als Engel geboren zu werden und die Blume erblühen zu sehen.
Oh, wie wünschte ich mir einen glücklichen Morgen
Oh, wie wünschte ich mir eine Zeit der Liebe.

Ach! Wenn die Menschen gut werden würden
Und Loblieder singen und Frieden hätten.
Und nackt durch die Straßen umarmen würden
Und paarweise zusammenfinden würden.

Oh, wie wünschte ich mir, beim Klang von Madrigalen
Zu sehen, dass alle für immer verbunden sind.
Und die Freiheit niemals zu viel wäre
Und es keine schlimme Einsamkeit mehr gäbe.

Oh, wie wünschte ich mir, das "niemals mehr" zu hören
Zu sagen, dass das Leben immer so sein wird.
Und wenn die Wartezeit endet, im Frühling zu hören
Wie jemand nach mir ruft...

Escrita por: Vinícius de Moraes