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Der Sohn, den ich haben möchte

Toquinho

O Filho Que Eu Quero Ter

É comum a gente sonhar, eu sei, quando vem o entardecer
Pois eu também dei de sonhar um sonho lindo de morrer
Vejo um berço e nele eu me debruçar com o pranto a me correr
E assim chorando acalentar o filho que eu quero ter
Dorme, meu pequenininho, dorme que a noite já vem
Teu pai está muito sozinho de tanto amor que ele tem

De repente eu vejo se transformar num menino igual à mim
Que vem correndo me beijar quando eu chegar lá de onde eu vim
Um menino sempre a me perguntar um porque que não tem fim
Um filho a quem só queira bem e a quem só diga que sim
Dorme menino levado, dorme que a vida já vem
Teu pai está muito cansado de tanta dor que ele tem

Quando a vida enfim me quiser levar pelo tanto que me deu
Sentir-lhe a barba me roçar no derradeiro beijo seu
E ao sentir também sua mão vedar meu olhar dos olhos seus
Ouvir-lhe a voz a me embalar num acalanto de adeus
Dorme meu pai sem cuidado, dorme que ao entardecer
Teu filho sonha acordado, com o filho que ele quer ter

Der Sohn, den ich haben möchte

Es ist normal, dass wir träumen, das weiß ich, wenn der Abend naht
Denn ich habe auch angefangen, von einem wunderschönen Traum zu träumen, der mich umhaut
Ich sehe eine Wiege und lehne mich darüber, während die Tränen über mein Gesicht laufen
Und so weine ich und wiege den Sohn, den ich haben möchte
Schlaf, mein Kleiner, schlaf, die Nacht kommt schon heran
Dein Vater ist sehr allein von all der Liebe, die er hat

Plötzlich sehe ich, wie er sich verwandelt in einen Jungen, der mir ähnlich ist
Der kommt, um mich zu küssen, wenn ich von dort zurückkomme, wo ich herkomme
Ein Junge, der mich immer fragt, warum es kein Ende hat
Ein Sohn, dem ich nur Gutes will und dem ich nur Ja sage
Schlaf, ungezogener Junge, schlaf, das Leben kommt schon
Dein Vater ist sehr müde von all dem Schmerz, den er hat

Wenn das Leben mich schließlich mitnehmen will, für all das, was es mir gegeben hat
Fühle ich seinen Bart, der mich beim letzten Kuss streift
Und während ich auch seine Hand spüre, die meine Augen von seinen Augen verdeckt
Höre ich seine Stimme, die mich in einem Wiegenlied des Abschieds wiegt
Schlaf, mein Vater, ohne Sorge, schlaf, denn beim Abenddämmerung
Träumt dein Sohn wach, von dem Sohn, den er haben möchte

Escrita por: Vinícius de Moraes