Perdidamente
Ser poeta é ser mais alto, é ser maior
Do que os homens! Morder como quem beija!
É ser mendigo e dar como quem seja
Rei do Reino de Áquem e de Além Dor!
É ter de mil desejos o esplendor
E não saber sequer que se deseja!
É ter cá dentro um astro que flameja,
É ter garras e asas de condor!
É ter fome, é ter sede de Infinito!
Por elmo, as manhas de oiro e de cetim...
É condensar o mundo num só grito!
E é amar-te, assim, perdidamente...
É seres alma, e sangue, e vida em mim
E dize-lo cantando a toda a gente!
Verzweifelt
Ein Poet zu sein, ist höher zu sein, ist größer
Als die Menschen! Beißen wie der, der küsst!
Ist Bettler zu sein und zu geben wie einer,
König des Reichs von Hier und von Dort Schmerz!
Ist den Glanz von tausend Wünschen zu haben
Und nicht einmal zu wissen, was man wünscht!
Ist einen Stern in sich zu tragen, der lodert,
Ist Krallen und Flügel eines Kondors zu haben!
Ist Hunger zu haben, ist Durst nach dem Unendlichen!
Für den Helm, die Finessen aus Gold und Satin...
Ist die Welt in einem einzigen Schrei zu verdichten!
Und dich so zu lieben, verzweifelt...
Ist deine Seele, dein Blut und dein Leben in mir
Und es allen singend zu sagen!
Escrita por: Florbela Espanca