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Carne

Unzucht

Fleisch

Schlag den nagel in das fleisch
Knochen splittern, sprödes eis
Eisen rinnt mir aus dem mund
Die augen tropfen auf den grund

Dornen schlagen aus der haut
Der geist wird in schmerz verdaut
Rost vermischt mit blut und schweiß
So bezahl ich euren preis

Strahlend rein, unfassbar klar
Und vertraut steht sie jetzt da
Weit entfernt und doch so nah

Die sonne scheint durch ihr gesicht
Tröstend warm umgibt sie mich
Wunderschönes sanftes licht

Die nadel bohrt sich ins gesicht
Doch meine würde stirbt hier nicht
Nicht eine klage sollen sie hören
Wenn sie meinen leib zerstören

Gerichtet stellen sie mich dann auf
Die schwerkraft reißt die glieder aus
Metall ragt weit aus meinem bauch
Ich schlucke scherben, spucke rauch

Friedendurchflutet geb ich auf
Und nehm mein ende gern in kauf
Ich steig befreit zu ihr hinauf

Gestreckt, zerschlagen liegt jetzt da
Was einst mein eigener körper war

Carne

Golpea el clavo en la carne
Los huesos se parten, el hielo es frágil
El hierro se escurre de mi boca
Los ojos gotean en el suelo

Las espinas golpean la piel
El espíritu se digiere en dolor
El óxido se mezcla con sangre y sudor
Así pago su precio

Radiante, puramente claro
Y familiar, ella está parada allí ahora
Lejos pero tan cerca

El sol brilla a través de su rostro
Me rodea reconfortante y cálida
Hermosa luz suave

La aguja se clava en el rostro
Pero mi dignidad no muere aquí
No escucharán ni una queja
Cuando destruyan mi cuerpo

Entonces me colocan en posición
La gravedad arranca las extremidades
El metal sobresale de mi vientre
Trago vidrios, escupo humo

Rendido en paz, me rindo
Y acepto mi final con gusto
Subo liberado hacia ella

Estirado, destrozado yace ahora
Lo que una vez fue mi propio cuerpo

Escrita por: Daniel Schulz